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Beten auf Abstand: Muslime weltweit feiern Opferfest

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Pilgern auf Abstand
Pilgern auf Abstand   -   Copyright  AFP PHOTO / HO / SAUDI MINISTRY OF MEDIA
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Mini-Hadsch statt Massenandrang dieses Jahr in Mekka: Auf dem Höhepunkt der Wallfahrt wimmelt es hier normalerweise von Muslimen aus der ganzen Welt. Zwei bis drei Millionen nehmen jedes Jahr teil – die meisten aus dem Ausland.

Hadsch auf Sparflamme

Doch Corona-bedingt sind Zeremonien wie die symbolische „Steinigung des Teufels“ diesmal nur unter strengen Auflagen und für ein paar Tausend Glückliche aus Saudi-Arabien geöffnet – sie mussten sich vorher online bewerben.

Auch in anderen Teilen der Welt wird das Opferfest auf Abstand gefeiert. Die Freude der Gläubigen in Istanbul kann das nicht trüben – für sie ging mit der mit der umstrittenen Umwandlung der Hagia Sophia vom Museum zur Moschee vor Kurzem ein Traum in Erfüllung.

"Das war für mich schon ein Kindheitswunsch", sagt ein Mann in Instanbul. "Die Hagia Sophia quasi mit Vorhängeschloss und verschlossenen Türen zu sehen – das war schon eine große Frustration. Diese Wiedereröffnung hat uns unglaublich erfreut."

Vor allem Russland und Griechenland kritisieren die Umwandlung zur Moschee scharf – und verweisen auf die Bedeutung des religiösen Bauwerks für die Orthodoxie.

Mit Fastenbrechen wichtigstes Fest

Für Muslime weltweit hat das viertägige Opferfest am Donnerstag mit Sonnenuntergang begonnen. Es bildet den Höhepunkt des Hadsch, der jährlichen Pilgerfahrt nach Mekka, und ist mit dem Fastenbrechen zum Ende des Ramadan das höchste Fest im Islam.