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2. August: Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma

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Gedenkveranstaltung in Auschwitz Birkenau
Gedenkveranstaltung in Auschwitz Birkenau   -   Copyright  EBU / TVP
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In vielen europäischen Staaten ist an diesem Sonntag an die Verfolgung und Ermordung von Sinti und Roma während der NS-Zeit erinnert worden.

Im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz Birkenau in Polen nahmen Vertreter des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gemeinsam an einer Gedenkveranstaltung teil.

Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, bezeichnete den Holocaust als Zivilisationsbruch, der verpflichte, gegen jede Form von Rassismus und Nationalismus die Stimme zu erheben.

Am 2. August 1944 wurden die letzten noch im sogenannten "Zigeunerlager" von Auschwitz-Birkenau lebenden 4300 Sinti und Roma vergast.

Das EU-Parlament hatte den 2. August vor fünf Jahren zum Europäischen Holocaust-Gedenktag für die ermordeten Sinti und Roma erklärt.

Erinnert wird an die insgeamt 500.000 ermordeten Sinti und Roma in dem von den Nazideutschland besetzten Europa - nahezu ein Viertel der ethnischen Minderheit.