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Schulbeginn in NRW: Unterricht ganz anders

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Unterricht in NRW
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Der erste Schultag nach den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen: Das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes ist Pflicht, ebenso das Einhalten des Mindestabstandes und das Beachten der Hygieneregeln.

Das bevölkerungsreichste deutsche Bundesland ist bei den Coronavirus-Ansteckungszahlen Spitzenreiter - auch bei den jüngsten Zahlen, die der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn als „ohne Zweifel besorgniserregend“ einstufte. Denn zuletzt meldete das Robert-Koch-Institut 1226 Neuansteckungen in 24 Stunden in Deutschland, höher war der Wert zuletzt Anfang Mai.

Von Schulalltag wie vor der Pandemie kann deshalb keine Rede sein.

„Wir müssen die eigentlich die ganze Zeit tragen. Und wenn man jetzt gesundheitlich das nicht kann, dann braucht man ein Attest vom Arzt und dann darf man die auch mal abnehmen“, so eine Schülerin.

Schutzverordnung bis 31. August verlängert

Eine Lehrerin meint: „Teilweise acht Stunden, neun Stunden am Tag mit Maske und nur in der Pause dann mal abziehen: Ich denke, das wird schon eine große Herausforderung." Und ihr Kollege sagt: „Wir Lehrer haben theoretisch die Möglichkeit, wenn wir - und das ist hier in unserem Raum der Fall - den Abstand von 1,50 Meter gewährleisten können, die Maske auszuziehen, aber halt auch aus Gründen der Vorbildfunktion tragen wir die Maske jetzt auch im Unterricht."

Was in der Schule gilt, gilt in Nordrhein-Westfalen auch in öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Landesregierung hat die Schutzverordnung bis zum 31. August verlängert. Das bedeutet: Wer in Bus und Bahn keine Maske trägt, muss mit 150 Euro Strafe rechnen.