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Brexit-Gespräche treten auf der Stelle

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Brexit-Gespräche treten auf der Stelle
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Auch die siebte Verhandlungswoche über ein Brexit-Abkommen ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Europäische Union und Großbritannien gaben sich anschließend gegenseitig die Schuld dafür. Bis zum Jahresende gilt eine noch Übergangsfrist nach dem Brexit, verhandelt wird über die Zeit danach.

"Viel zu oft hat es sich in dieser Woche so angefühlt, als ob wir uns eher rückwärts als vorwärts bewegen in den Gesprächen. Wenn man bedenkt, wie wenig Zeit uns noch bleibt, gilt weiter, was ich schon gesagt habe: von heute aus betrachtet scheint ein Abkommen zwischen der EU und Großbritannien unwarscheinlich. Ich weiß nicht, warum wir soviel Zeit vertrödeln", sagte EU-Chefunterhändler Michel Barnier.

Der britische Unterhändler David Frost warf der EU vor, die Gespräche unnötig zu erschweren. Die EU besteht weiter darauf, dass wir uns erst im Hinblick auf Staatshilfen und Fischereipolitik einigen, bevor es Gespräche über andere Themen gibt, sagte er in einem Statement.

Der Streit über die künftigen Fangrechte in britischen Gewässern nach dem Brexit gehört zu den zentralen Streitpunkten zwischen Brüssel und London. Bis Ende Oktober müssen beide Seiten sich einigen, sonst kann das geplante Abkommen wohl nicht mehr rechtzeitig bis zum Jahresende ratifiziert werden. Die nächste offizielle Verhandlungsrunde beginnt in zwei Wochen am 7. September in London.