Nach Final-Niederlage: PSG-Fans randalieren in Paris

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Von Sebastian Zimmermann mit dpa
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Bei Krawallen in Paris sind 148 Menschen festgenommen worden. Die Randalierer bewarfen die Sicherheitskräfte u.a. mit Feuerwerkskörpern.

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Bei den Krawallen in Paris sind nach Angaben der Polizei 148 Menschen festgenommen worden. Die Randalierer bewarfen die Sicherheitskräfte u.a. mit Feuerwerkskörpern. Bei den Zusammenstößen setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein.

Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin verurteilte die Ausschreitungen. Auf Twitter dankte er den Ordnungskräften für ihr "schnelles und mutiges Eingreifen".

Hunderte missachten Maskenpflicht

Insgesamt seien 16 Polizeibeamte verletzt worden, so Darmanin. Außerdem seien zwölf Geschäfte in Paris angegriffen und 15 Fahrzeuge beschädigt worden.

Neben den Festnahmen seien auch mehr als 400 Verwarnungen ausgesprochen worden, weil die Maskenpflicht missachtet worden war, das teilte die Pariser Polizeipräfektur mit.

Die PSG-Fans hatten in der Nähe des Fußballstadions Parc des Princes sowie in der Umgebung der Champs-Elysées ihrer Enttäuschung über die Niederlage Luft gemacht. Videoaufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigten brennende Mülltonnen, zerstörte Blumentöpfe und eingeschlagene Scheiben.

Die Pariser Polizeipräfektur hatte angesichts des Endspiels zusätzlich rund 3000 Einsatzkräfte aufgeboten. Die Prachtstraße im 8. Arrondissement war ab Sonntagabend für den Verkehr gesperrt worden, damit Fußgänger besser Abstand halten konnten. Die regionale Gesundheitsbehörde hatte gratis Schutzmasken verteilt, da in dem abgesperrten Bereich und rund um den Prinzenpark eine Maskenpflicht galt.

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