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Spanischer Tourismus auf der Intensivstation

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Spanischer Tourismus auf der Intensivstation
Copyright  Isaac Buj/Europa Press via AP
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Ende Juni hatte Spanien angesichts sinkender Infektionszahlen und einer drohenden Rezession seine Grenzen wieder geöffnet, die Reisenden sollten es richten. Jetzt aber ist der spanische Tourismus am Boden, im Juli ist er drastisch eingebrochen.

Statt der sonst üblichen zehn Millionen Touristen kamen in diesem Jahr nur 2,4 Millionen. Sie liessen nur 14 Milliarden Euro in dem beliebten Urlaubsland, normalerweise machen die Touristen im Juli einen Umsatz von 52 Milliarden Euro, ein Minus von fast 80 Prozent. Das lag auch an einer bislang unbekannten Sparsamkeit, im Schnitt ließen Reisende nur 1000 Euro pro Kopf auf der iberischen Halbinsel.

Einzige Ausnahme waren die Karischen Inseln, bisher. Viele wichen hierher aus, aber jetzt droht die Einstufung als Risikogebiet. Für das restliche Spanien gilt diese Einstufung des RKI schon seit Mitte August.

Die gesamtspanischen Zahlen dürften für den August kaum besser ausfallen. Anhaltende Corona-Ausbrüche in verschiedenen Regionen führten dazu, dass zahlreiche Touristen aus Großbritannien oder Deutschland bei ihrer Rückkehr eine Quarantäne droht. Dies hat zu einer Stornierungswelle geführt, die zum guten Teil vom Tourismus abhängie Wirtschaft noch weiter nach unten drücken dürfte.