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Verwirrung um griechisch-türkische NATO-Gespräche

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Von Theodora Iliadi
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Nato-Generalsekretär Stoltenberg kündigt Gespräche zwischen Griechenland und der Türkei an, Athen dementiert, Ankara schweigt. Und Russland kündigt Seemanöver vor Zypern an - in dem Gebiet, in dem das türkische Explorationsschiff unterwegs ist.

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Nato-Generalsekretär Stoltenberg kündigt Gespräche zwischen Griechenland und der Türkei an, Athen dementiert, Ankara schweigt. Und Russland kündigt Seemanöver vor Zypern an - in dem Gebiet, in dem das türkische Explorationsschiff unterwegs ist.

Die beiden NATO-Mitglieder Griechenland und Türkei haben sich zu Gesprächen über die Lösung des Streits um Gasvorkommen im Mittelmeer bereit erklärt, so Nato-Generalsekretär Stoltenberg. Das Risiko von militärischen Zwischenfällen ist hoch, die griechische als auch die türkische Marine sind in den umstrittenen Seegebieten in Alarmbereitschaft. Die NATO möchte Mechanismen für eine militärische Konfliktentschärfung etabliert sehen. Keine der Konflilktparteien hat sich bisher kompromissbereit gezeigt, Griechenland dementierte - bisher inoffiziell - die Zustimmung zu Gesprächen mit der Türkei im Rahmen der Nato. Allein der Rückzug der türkischen Schiffe aus den von Griechenland beanspruchten Seegebieten könne eine Entspannung einleiten. Die Türkei hat sich bisher nicht geäussert.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel, die Unterstützung einiger Länder für - so Erdogan - Griechenlands "egoistische und ungerechte Haltung" im östlichen Mittelmeer sei nicht akzeptabel.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow wird nächste Woche in Zypern erwartet. Die russische Marine hat Manöver in umstrittenen Seegebieten angekündigt, in denen die Türkei nach Gas sucht. Ab dem 8. September sind Schiessübungen westlich und östlich von Zypern geplant.

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