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Schwieriger Schulstart in Spanien

Schwieriger Schulstart in Spanien: In dem Land gab es seit Ausbruch der Corona-Pandemie mehr als 500.000 Fälle, seit Ende Juni steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder. Die Regierung hat trotzdem daran festgehalten, den Unterricht nach sechs Monaten Pause wieder beginnen zu lassen.

Das sorgte für Protest: In Madrid, der von den Neuausbrüchen zuletzt am stärksten betroffenen Region Spaniens, protestieren nicht nur die Eltern, sondern auch die LehrerInnen. Sie kündigten für den 22. und den 23. eine Arbeitsniederlegung und Kundgebungen an.

Die mehr als 410 000 Vor- und Grundschulkinder an den öffentlichen Schulen Madrids kehrten am Dienstag in die Klassenräume zurück. Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso versuchte, die Eltern zu beruhigen: "Wir schicken die Kinder doch nicht in Risikogebiete."

In Spanien gilt für Kinder ab sechs Jahren auf dem Schulgelände fast immer und überall Maskenpflicht. Lehrer und Schüler müssen sich zudem täglichen Temperaturmessungen unterziehen.