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Covid-19: Frankreich zieht die Notbremse

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Covid-19: Frankreich zieht die Notbremse
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Die Maßnahmen gegen Covid-19 in Frankreich werden vielerorts vermutlich verschärft. Für diesen Donnerstag wird eine entsprechende Ansage des Gesundheitsministers Olivier Véran erwartet. Nach Lille, Marseille und Bordeaux könnte die Notfallbremse nun auch in Lyon gezogen werden.

In Marseille und Bordeaux sind Versammlungen mit mehr als tausend Teilnehmern bereits verboten, in Bars und an Stränden soll verschärft kontrolliert werden, Besuche in Altenheimen werden eingeschränkt. Ob die neuen Maßnahmen ausreichen, ist unklar.

Vielerorts steigt bereits die Zahl der Krankenhauspatienten. Am Montag waren es fast 8.000. Derzeit sind insgesamt fast 444.000 Covid-Fälle in Frankreich bekannt - nach Spanien die zweithöchste Zahl in Europa.

Doch bei der Nachverfolgung der Infektionswege hapert es. Mit mehr als einer Million Corona-Tests pro Woche sind Frankreichs Labore überlastet, Getestete warten bis zu eine Woche auf ihre Ergebnisse. Viele Infizierte halten aus Angst vor dem Verlust ihrer Arbeit die Quarantäne nicht ein. Die Regierung hatte diese gerade von 14 auf sieben Tage verkürzt.