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Corona in Europa: Es kommen harte Zeiten

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Corona in Europa: Es kommen harte Zeiten
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In Spanien gelten vor allem in den Madrider Vorstädten jetzt wieder Ausgangsbeschränkungen, die auch von der Polizei überwacht werden. Der Chef der Regionalregierung von Katalonien warnte vor Reisen in die Hauptstadt. Quim Torra sprach sich in Barcelona auch für Fiebermessen am Flughafen und an den Bahnhöfen aus - für Reisende, die aus Madrid nach Katalonien kommen.

Bernat Armangue/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.
Polizeikontrollen nach Beginn des Lockdown in MadridBernat Armangue/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

Madrid steht vor "sehr harten Wochen"

Die Regierungschefin der Hauptstadtregion und Spaniens Ministerpräsident warnten bei ihrem vielbeachteten Treffen vor "sehr harten Wochen", die Madrid bevorstünden.

Die beiden wollen einen speziellen Plan zu Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie für Madrid ausarbeiten.

Der Chef der Zentralregierung, der Sozialist Pedro Sanchez warnte: "Dies ist kein Spiel. Wir stehen vor einer zweiten Welle, die einige offensichtlich andere Merkmale als die erste Welle aufweist. Ich meine, sie ist weniger tödlich und weniger schnell, aber sie ist weiterhin sehr gefährlich."

In den Vorstädten von Madrid hatte es am Sonntag Proteste gegen die Ausgangsbeschränkungen gegeben.

Experte: Exponentieller Anstieg der Infektionen in Großbritannien im Oktober

In Großbritannien warnen Experten vor einem exponentiellen Anstieg der Neuinfektionen, der bis Mitte Oktober zu 49.000 Fällen pro Tag führen könne - und dann auch wieder zu vielen Toten.

Der Epidemiologe und Berater der britischen Regierung, Chris Whitty, erklärte: "Die Wissenschaft wird uns zu gegebener Zeit zu Hilfe kommen. Aber in den nächsten sechs Monate müssen wir die Pandemie kollektiv sehr ernst nehmen."

Der Euronews-Reporter in London, Tadhg Enright fasst die Lage in der britischen Hauptstadt zusammen: "Wenn Bars und Restaurants weiterhin offen bleiben, auch wenn sie früh schließen, sollte das nicht so schlimm sein wie ein kompletter Lockdown, mehrere Minister im Kabinett von Boris Johnsons glauben aber, dass die Wirtschaft nicht noch mehr verkraften kann, selbst wenn es darum geht, Menschenleben zu retten."