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Mehr als 1 Million Tote durch Corona: Wen trifft es am schlimmsten?

Krankenschwester bereitet in Dresden Krankenzimmer für Corona-Patienten vor, 24.3.2020
Krankenschwester bereitet in Dresden Krankenzimmer für Corona-Patienten vor, 24.3.2020   -   Copyright  Sebastian Kahnert/dpa via AP
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Am 11. März 2020 - vor 202 Tagen - hat die Weltgesundheitsorganisation den COVID-19-Ausbruch zu einer Pandemie erklärt.

Die Infektion hat nun weltweit mehr als 1.000.000 Todesopfer gefordert, die Zahl der registrierten Infektionen beläuft sich derzeit auf 33.311.425 (Quelle: Worldometer). Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation könnte die Zahl der Opfer auf zwei Millionen steigen, bevor es einen entsprechenden Impfstoff gibt.

Hinzu kommen die vielen Millionen Menschen, die an Covid-19 erkranken und zum Teil sehr lange darunter leiden. Die Ärzte wissen inzwischen zwar mehr über die Krankheit, aber DAS Medikament, das den Patienten wirklich hilft, gibt es nicht. Auch das Phänomen, dass sich viele Covid-19-PatientInnen zum Teil über Monate erschöpft fühlen, wird noch untersucht.

Europa wurde hart von der Pandemie getroffen und galt lange Zeit als Zentrum der Pandemie.

"Es wird immer schwieriger werden" hatte WHO-Regionaldirektor für Europa Dr. Hans Kluge erst am 14. September erklärt. Die WHO erwartet für Europa einen Anstieg von Corona-Todesfällen im Oktober und November.

Die meisten Toten haben die USA zu beklagen. Am 23. September waren bereits 200.000 Menschen durch die Infektion gestorben, inwzwischen hat sich die Zahl auf 209.453 erhöht, gefolgt von Brasilien (141.776 Tote) und Indien (95.574 Todesfälle).

Vier europäische Länder befinden sich in der Liste der am schwersten betroffenen Staaten: Großbritannien, Italien, Frankreich und Spanien.

An der Spitze der höchsten Zahl der Todesfälle pro 100.000 Einwohner stehen Belgien, Andorra und Großbritannien - mit 88,2 Todesfällen, bzw. 73,9 and 67,3.

Deutschland kommt angesicht dieser Zahlen vergleichsweise glimpflich davon. 9.460 Menschen sind bislang an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen ist um 1.192 gestiegen (Stand RKI 28.9.2020).