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Neue Gefechte in Berg-Karabach - Exklusiv-Interview mit den Konfliktparteien

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Neue Gefechte in Berg-Karabach - Exklusiv-Interview mit den Konfliktparteien
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Trotz eindringlicher internationaler Appelle für eine Feuerpause liefern sich Armenien und Aserbaidschan in Berg-Karabach weiterhin schwere Kämpfe. Viele Zivilisten leiden in den Städten und Dörfern unter den Gefechten, Tausende sind geflohen.

Insgesamt sind bei den Kämpfen im Südkaukasus bereits auf beiden Seiten Hunderte Menschen getötet worden. Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev betont, dass Verhandlungen nur nach einem Ende der Kämpfe möglich sind:

"Es ist uns gelungen, einen Teil der besetzten Gebiete zu befreien. Unser Hauptziel ist die Wiederherstellung der territorialen Integrität Aserbaidschans. Armenien muss uns einen Zeitplan für den Rückzug seiner Truppen aus den besetzten Gebieten vorlegen und dieser Zeitplan muss von den Vorsitzenden der Minsker Gruppe, den Ländern, die Vermittler sind, gebilligt werden".

"Danach müssen meiner Meinung nach die Anstrengungen zur Erreichung des Waffenstillstands vorangetrieben werden".

Armeniens Ministerpräsident Nikol Paschinjan unterstellt Aserbaidschan mangelndene Kompromissbereitschaft und fordert ein Ende der Gewalt:

"Unsere Position war und ist, dass die Karabach-Frage nicht mit Gewalt gelöst werden kann. Jede mögliche Lösung kann nicht durch Gewalt erreicht werden. Aber die Politik Aserbaidschans ist ein gewaltsamer Plan zur Lösung der Karabach-Frage. Armenien war immer kompromissbereit. Aserbaidschan ist das Land, das in keiner Weise einen Kompromiss will".

Das vollständige Exklusiv-Interview mit Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev und Armeniens Regierungschef Nikol Paschinjan sehen sie heute Abend bei euronews und auf euronews.com