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Wasserschulden: Mexiko und USA einigen sich

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Stausee in Mexiko
Stausee in Mexiko   -   Copyright  Archivbild
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Mexiko und die USA haben kurz vor dem Ablauf einer Frist eine Lösung für die mexikanischen Wasserschulden gegenüber dem nördlichen Nachbarn gefunden. Mexiko wird den USA 130 Millionen Kubikmeter Wasser aus zwei Staudämmen, die an der Grenze zwischen Texas und dem mexikanischen Staat Coahuila liegen, übertragen. Dieses Wasser gehört normalerweise eigentlich Mexiko. Sollte es wegen der Übertragung zu einer Wasserknappheit in Mexiko führen, verpflichten sich die USA, dem Nachbarn auszuhelfen, so der mexikanische Präsident José Andrés López Obrador.

Die Frist zur Rückzahlung der mexikanischen Wasserschuld wäre am Samstag abgelaufen. Diese geht zurück auf einen Vertrag von 1944, in dem Mexiko und die USA vereinbarten, wie das Wasser aus den Flüssen Rio Bravo und Colorado River genutzt wird. Mexiko erhält demnach fast vier Mal so viel Wasser wie die USA.

Mexikanische Bauern besetzten Staudamm

In diesem Jahr war Mexiko einen Teil des Wassers schuldig geblieben, da LandwirtInnen im Bundesstaat Chihuahua wegen großer Trockenheit einen Damm besetzten. Es kam zu Ausschreitungen mit der Nationalgarde, bei denen eine Frau erschossen wurde.

Ein Teil des Wassers wurde daraufhin aus anderen Stauseen in Mexiko entnommen, was wiederum zu Protesten der dortigen LandwirtInnen führte.