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Frankreich löst ultranationalistische "Graue Wölfe" auf

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Regierungssprecher Gabriel Attal erläuterte das Verbotsdekret gegen die "Grauen Wölfe"
Regierungssprecher Gabriel Attal erläuterte das Verbotsdekret gegen die "Grauen Wölfe"   -   Copyright  AFP
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Die französische Regierung hat die ultranationalistische türkische Organisation Graue Wölfe verboten. Das Innenministerium erklärte, die Organisation schüre Diskriminierung, Hass und Gewalt.

Das Dekret zur Auflösung sei nun erlassen worden. Die Gruppe sei in gewalttätige Proteste gegen kurdische und armenische Aktivisten verwickelt gewesen, heißt es darin.

Regierungssprecher Gabriel Attal erläuterte in Paris: "So haben wir heute Vormittag im Ministerrat die Auflösung der "Grauen Wölfe" verkündet, einer gewalttätigen Gruppe, einer Gruppe, die sich ausgezeichnet hat durch den Einsatz von Waffen gegen Ordnungskräfte, durch Aufrufe zu Hass und Gewalt, insbesondere gegen die Armenier. Es ist eine Gruppe, deren Zeichen wir noch immer auf den berüchtigten Schildern finden, die an der Gedenkstätte für den Völkermord in Décines angebracht wurden. "

Décines ist ein Vorort von Lyon, in dem ein Mahnmal zum Gedenken an den Völkermord an den Armeniern 1915 beschmiert wurde.

Das Verbot kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Verhältnis zwischen Frankreich und der Türkei extrem angespannt ist

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zum Boykotte französischer Produkte aufgerufen. Außerdem gibt es einen erbitterten Streit um die Erkundung von Rohstoffen im östlichen Mittelmeer, bei dem Frankreich eindeutig Stellung bezogen hatte.