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Bergkarabach: Agdam ist wieder aserbaidschanisch

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Aserbaidschanische Militärfahrzeuge
Aserbaidschanische Militärfahrzeuge   -   Copyright  AP (Videostandbild)
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Die Armee Aserbaidschans ist in der Region Bergkarabach in den Ort Agdam eingerückt. Agdam befand sich zuvor in armenischer Hand, die Übergabe ist Teil der Waffenstillstandsvereinbarung, die am 9. November auf Vermittlung Russlands geschlossen wurde.

Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew sprach von einem großen politischen Erfolg und einer neuen Ära, die für den Ort beginne.

In der armenischen Bevölkerung ist das Abkommen stark umstritten. In manchen Dörfern in Bergkarabach hatten Armenier ihre eigenen Häuser niedergebrannt, damit diese nicht in aserbaidschanischen Besitz übergehen. Armenien muss gemäß Waffenstillstand große Gebietsverluste hinnehmen.

Im Latschin-Korridor, der Armenien mit der Region Bergkarabach verbindet, aber zu Aserbaidschan gehört, sind rund 2000 russische Soldaten im Einsatz, die den Waffenstillstand überwachen. Die Türkei wird sich laut Präsident Recep Tayyip Erdogan an der Friedenstruppe beteiligen. Russland widerspricht dem.