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Fertigmachen für die wertvolle Fracht: Die Impfstoffverteilung

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Flughafenmitarbeiter
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Sobald sie da sind, muss alles schnell und fehlerlos über die Bühne gehen: Die Verteilung der Covid-19-Impfstoffe bedeutet für das Frachtpersonal am Frankfurter Flughafen ein erhebliches Mehr an Arbeit. Denn der Stoff muss durchgehend gekühlt werden.

Karin Krestan vom Unternehmen Lufthansa Cargo AG erläutert: „Die Vorbereitung an sich wird jetzt stressig, weil es einfach in die heiße Phase geht und man schon immer überlegt: Haben wir alles bedacht? Gibt es Risiken, die wir noch irgendwie mit einrechnen müssen? Welche Mengen werden auf uns zukommen? Aber die Sicherheit geben uns natürlich die Prozesse, die bereits stattfinden und die wir beherrschen.“

Zum Einsatz kommen Kühlcontainer und Trockeneis, damit die mit so vielen Hoffnungen verbundene Fracht fachgerecht an seinen Bestimmungsort gelangt.

Ein Vertreter des Flughafens sagt, nach bisherigem Stand gehe man davon aus, dass wiederholte Impfungen notwendig seien, „sodass wir wahrscheinlich im jährlichen oder zweijährlichen Rhythmus erneut immer wieder die Anforderung haben, Impfstoffe zu transportieren“, sagt Max Philipp Conrady vom Flughafen Frankfurt.

Um die erwarteten Mengen rasch abfertigen zu können, hat der Flughafen Frankfurt technisch noch einmal aufgerüstet. Neu sind Impfstoffe als Fracht nicht, allein 2019 wurden 120 000 Tonnen in Frankfurt umgeschlagen, doch wohl nie war es so dringend wie jetzt.