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Einsam ist's auf der Zugspitze - trotz 50 cm Neuschnee

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Die Zugspitze im Lockdown
Die Zugspitze im Lockdown   -   Copyright  AFP / Christoph Stache
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Schon am Montag lagen auf der Zugspitze, dem mit 2.962 Metern höchsten Berg Deutschlands, mindestens 50 Zentimeter Neuschnee. Doch alle Bahnen und Lifte stehen still. Wegen des Teil-Lockdown im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie in Bayern bleibt das wohl auch mindestens bis zum 20. Dezember so - und vielleicht sogar noch länger.

Wie B24 berichtet, hat Matthias Stauch, der Chef der Bayerischen Zugspitzbahn, dafür kaum Verständnis. Schließlich habe es bei den 450.000 Besucherinnen und Besuchern im Sommer auch keine Probleme gegeben. Für die Wintersaison sind eigentlich etwa 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeheuert worden, die jetzt in Kurzarbeit geschickt werden.

Wann die Skisaison an der Zugspitze starten kann, ist derzeit völlig unklar. Bayern ist weiterhin stark von der Pandemie betroffen. Vier Landkreise haben derzeit eine Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 300 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die österreichische Regierung wollte an diesem Mittwoch die Regeln für den Wintersport bekannt geben. Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Österreich wurde zwar durch den Lockdown ein wenig gesenkt, aber die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 erreichte an diesem Dienstag mit 141 sogar einen neuen Höchstwert.

Daher - so berichtet Österreichs Presse - sollten im Dezember Bahnen und Lifte im Prinzip geöffnet werden, aber Hotels und Gastronomie geschlossen bleiben.