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Impfen in Museen, Kongresszentren und Kirchen

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Impfen in Museen, Kongresszentren und Kirchen
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Großbritannien

Die Westminster Abbey in London, ein Ort des Glaubens und der Hoffnung. Und jetzt eines der Impfzentren der britischen Impfkampagne gegen die Covid-19 Pandemie. 2000 Impfungen sollen hier jede Woche stattfinden, über ein Drittel der Briten hat schon die erste Impfdosis erhalten. Große Impfzentren wurden unter anderem in Kirchen, Stadien oder Einkaufszentren eingerichtet, zusätzlich wird in Hausarztpraxen und Apotheken geimpft. Der britische Schauspieler Stephen Fry ließ sich publikumswirksam in der Poets Corner piksen.

Es war schon außergewöhnlich, hier in Westminster Abbey, einem der wichtigsten Orte der Nation für Krönungen (wo die wichtigsten Krönungen unserer Nation stattfanden). Aber ich glaube, auch das Wissenschaftsmuseum wird dafür genutzt, ich finde das hat etwas sehr Erfreuliches.
Stephen Fry
Britischer Schauspieler

Mit mehr als 22 Millionen geimpften Briten nimmt Großbritannien für sich einen großen Erfolg in Anspruch. Sein Test- und Rückverfolgungssystem "Test and Trace" steht allerdings in der Kritik. Auch wegen der 37 Milliarden Pfund, die die Regierung dafür ausgegeben hat.

9,1 Millionen Menschen sind durch "Test and Trace" kontaktiert worden. Das sind Menschen, die sonst nicht wüssten, dass sie das Coronavirus haben, und es weiter verbreiten. Was auch immer wir als Nation mit dem Coronavirus erlebt haben, gut oder schlecht, es wäre um einiges schlimmer gewesen.
Grant Shapps
Britischer Verkehrsminister

Italien

Auch in Italien werden öffentliche Gebäude für die Impfungen genutzt. Das Kongresszentrum "The Cloud" in Rom wurde jetzt zum größten COVID-19-Impfzentrum des Landes umfunktioniert.

Wenn ich sehe, wie sich das Kongresszentrum von einer Baustelle, die wir von Anfang an und seit Jahren begleiten, in ein Impfzentrum verwandelt hat, dann werde ich emotional: ich erlebe, dass dieses Gebäude nützlich ist. Es hilft, diese Pandemie zu bekämpfen, sie zu beenden.
Doriana Fuksas
Mitarchitektin des "La Nuvola"-Kongresszentrums:

Malta

Vor einem Jahr, nachdem die Weltgesundheitsorganisation Covid-19 offiziell zur Pandemie erklärt hatte, war Malta das letzte Land, das nach einem sprunghaften Anstieg der Fallzahlen einen Lockdown verhängte.

12 Monate später haben 18% der Bevölkerung zumindest die erste der zwei notwendigen Impfungen erhalten. Die maltesische Regierung setzt darauf, dass bis zum Hochsommer die Herdenimmunität erreicht sein sollte.