Eilmeldung
Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

"Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" - ein Jahr nach dem Tod von Breonna Taylor

Von Euronews
euronews_icons_loading
"Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" - ein Jahr nach dem Tod von Breonna Taylor
Copyright  (Timothy D. Easley/The Associated Press)
Schriftgrösse Aa Aa

In Louisville sind genau ein Jahr nach dem gewaltsamen Tod von Breonna Taylor die Protestete der Black Lifes Matter-Bewegung neu aufgeflammt. Angehörige und Aktivisten forderten erneut, die verantwortlichen Polizisten zur Rechenschaft zu ziehen.

"No Justice, no peace" - "keine Gerechtigkeit, kein Frieden", skandierte die Menge.

Die Demonstrationen in und um den Jefferson Square Park hatten im vergangenen Sommer ihren Höhepunkt erreicht.

Zum Jahrestag erinnerte Breonnas Freund Kenneth Walker an die weltweite Resonanz der BLM-Bewegung.

Vielen Dank für all die Liebe und Unterstützung für Breonna und mich, die es nicht nur hier, sondern weltweit gibt.
Kenneth Walker
Breonnas Freund

Breonna Taylor starb, als sich Polizisten im Rahmen einer Drogen-Razzia gewaltsam Zugang zu ihrer Wohnung verschafften. Sie und ihr Freund lagen im Bett, er griff zur Waffe. Ein Polizist wurde am Oberschenkel getroffen. Die Sicherheitskräfte gaben daraufhin 32 Schüsse ab. Taylor wurde fünfmal getroffen.

Zwar wurde ein Polizist wegen mutwilliger Gefährdung Unbeteiligter verurteilt, da Menschen in der Nachbarwohnung anwesend waren. Aber für ihren Tod wurde niemand verantwortlich gemacht. Drogen wurde keine in ihrer Wohnung gefunden.