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Blinken in Brüssel - US-Außenminister beschwört die transatlantische Freundschaft

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Blinken in Brüssel - US-Außenminister beschwört die transatlantische Freundschaft
Copyright  Yves Herman/AP
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Der neue US-Außenminister Antony Blinken ist erstmals nach Brüssel gereist. Dort traf er am Dienstag mit NATO-Generlsekretär Jens Stoltenberg zusammen. Thema war vor allem die Wiederbelebung der Nordatlantischen Allianz nach vier turbulenten Jahren unter der Trump-Administration.

Er wolle mit seinem Besuch die unverbrüchliche US-Verpflichtung der NATO gegenüber zum Ausdruck bringen, so Blinken. Die NATO sei mehr als 70 Jahre lang der Eckpfeiler für Frieden und Wohlstand der transatlantischen Gemeinschaft gewesen. Er komme persönlich nach Brüssel, um die Partnerschaften zwischen den USA und ihren europäischen Verbündeten zu erneuern.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sprach von einem neuen Kapitel in den transatlantischen Beziehungen, das die NATO verkörpere. Er begrüße die unmißverständlichen Botschaften von Außenminister Blinken und US-Präsident Joe Biden, die die Stärke der NATO erneuern wollten.

Auf die Verbündeten wartet eine Liste von Problemen: die wachsende militärische Präsenz Chinas, die anhaltende Bedrohung Russlands, Afghanistan, Nord Stream 2 und der unsichere Kantonist Türkei bleiben Herausforderungen.

Wie bildet man die NATO nach dem Geschmack von Emmanuel Macron um? Eine aktivere politische Allianz, wo die Verbündeten globale Themen wie den Einfluss Chinas diskutieren, meint Ian Lesser vom German Marshall Fund. Dies sei in den vergangenen Jahren nicht der Fall gewesen. Die NATO habe sich sehr eng nur auf europäische Sicherheitsfragen konzentriert, weil Russland als Bedrohung sehr präsent gewesen sei. Dies hätten einige NATO-Mitglieder gespürt.

Blinken kommt während seines zweitägigen Aufenthalts mit zahlreichen EU-Kollegen zusammen - und er gibt Euronews am Donnerstag ein Interview.