DR Kongo: Vulkan Nyiragongo kommt nicht zur Ruhe

DR Kongo: Vulkan Nyiragongo kommt nicht zur Ruhe
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Von Euronews mit dpa
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DR Kongo: Lage in der Grenzstadt Goma bleibt angespannt. Es gab neue Erdstöße in der Region. Der Vulkan Nyiragongo kommt nicht zur Ruhe.

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Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo in der Demokratischen Republik Kongo bleibt die Lage in der von Lava bedrohten Grenzstadt Goma angespannt. Berichten zufolge gab es erneut Erdstöße in der Region - weitere Lavaströme seien daher nicht ausgeschlossen.

Der zuständige Gourverneur Ndima Constant ordnete nach einer Krisensitzung in der Nacht zu Montag an, dass der Schulunterricht auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werde.

Am Vortag waren Einwohner, die ihre Häuser in Panik verlassen hatten, zögernd wieder zurückgekehrt. Ein Teil des Lavastroms hatte sich Richtung Goma gewälzt, kam aber vor der Grenzstadt zum Stehen. Nach Angaben des vulkanologischen Observatoriums von Goma waren die Lavaströme hauptsächlich durch Teile des Nationalparks geflossen.

"Wir haben nichts mehr"

Einige Häuser fielen trotzdem den Naturgewalten zum Opfer. Eine Frau sagt im Interview mit Africanews, dass ihre Mutter und ihr Vater gestorben seien. "Jetzt fühle ich mich sehr schlecht. Aber ich bitte um Hilfe, denn alles, was wir hatten, ist verbrannt. Wir haben nicht einmal mehr einen Topf. Wir sind jetzt Waisen und haben nichts mehr."

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Vulkan Nyiragongo in DR Kongo nahe Stadt GomaEuronews

Der Vulkan befindet sich im Virunga-Nationalpark, etwa 20 Kilometer nördlich der Zwei-Millionen-Einwohner-Stadt - und damit auch nahe der Grenze zu Ruanda.

Der Nyiragongo brach zuletzt im Jahr 2002 aus. Große Teile der Stadt Goma wurden damals zerstört. Rund 250 Menschen wurden bei dem Ausbruch getötet, 120 000 wurden obdachlos.

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