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Auf dem Weg zur Weltspitze? EU fördert Halbleiterindustrie

Thierry Breton à Grenoble
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Von Luis Nicolas Jachmann
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Eine neue Initiative soll die Wettbewerbsfähigkeit einer wichtigen Branche in Europa sichern. Auch im Hinblick auf die Weltmarktführer aus Asien.

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Die Europäische Kommission hat eine Initiative gestartet, um Europa in der Halbleiter-Industrie voranzubringen. Denn aktuell dominieren vor allem asiatische Produzenten den Weltmarkt. Die letzten Pandemiemonate haben gezeigt, dass weltweite Lieferketten Unsicherheit hervorrufen können. Auch vor diesem Hintergrund ist die EU-Initiative, die Allianz für industrielle Prozessoren und Halbleitertechnologien zu verstehen. Wird sie mit Asien mithalten können? Olivier Faynot vom High-Techstandort Grenoble ist optimistisch: "Wir sind wettbewerbsfähig, weil wir viele Ideen haben, weil wir Geräte haben, die mit der Industrie kompatibel sind."

Der EU-Binnenmarktskommissar Thierry Breton wollte sich über die Synergien der neuen "Allianz für Halbleiter" selbst ein Bild machen. Am französischen Hightech-Ort Grenoble. Doch kann die EU bald eine neue Produktionsstätte für Halbleiter finanzieren? Fraglich. Aber nicht ausgeschlossen. Das neue EU-Konjunkturprogramm, das auch die Digitalisierung im Auge hat, könnte dafür Mittel bereitstellen.

"Wir streben 20 Prozent Weltmarktanteil auf dem Gebiet in zehn Jahren an. Die USA versuchen, 30 Prozent zu erreichen. Wir alle haben jetzt den Ehrgeiz, Europa zu DEM Ort auf der Erde zu machen, an dem die stärksten und leistungsfähigsten Halbleiter produziert werden", so der Kommissar.

Ziel der Allianz ist die Produktion der nächsten Generation von Prozessoren. Konkret heißt das, dass Europa Chips von 16 bis 10 Nanometer für den aktuellen Bedarf herstellen möchte - und unter 5 Nanometer für den industriellen Bedarf.

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