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Mit Football for Friendship das Umweltbewusstsein stärken

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Von Andrew Robini
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Mit Football for Friendship das Umweltbewusstsein stärken
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Football for Friendship, auch bekannt als F4F, wurde 2013 ins Leben gerufen. Das Ziel der Initiative ist es, Kinder aus der ganzen Welt durch verschiedene Aktivitäten zu vereinen (im Moment aufgrund der Pandemie hauptsächlich online). Euronews berichtet über den Öko-Aspekt des Projekts: Wie man das Umweltbewusstsein steigert und gleichzeitig menschliche Werte fördert.

Mehr Umweltbewusstsein: Vorbilder und Beispiele

Vom Fußballplatz bis zu Online-Treffen: Das internationale Kinderprogramm "Football for Friendship" hat Tausenden Kindern aus aller Welt die Möglichkeit gegeben, sich zu treffen und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Das Ziel dieses Gazprom-Projekts ist es, jüngere Generationen zusammenzubringen und Werte wie Freundschaft zu fördern. Außerdem soll das Bewusstsein für wichtige Themen wie die Gleichstellung der Geschlechter im Sport und Umweltbewusstsein geschärft werden.

Die neunte Saison des Programms begann mit dem Online-Wettbewerb "Kleine Schritte zur Rettung des Planeten". Bei dieser Challenge präsentierten junge Teilnehmer aus über 200 Ländern in kurzen Videoclips ihre Beiträge zum Umweltschutz.

''Gerade jetzt in der aktuellen Situation wird uns bewusst, wie sehr wir die Umwelt beeinflussen und wie sehr die Umwelt ein Teil dieser Welt und der Menschheit insgesamt ist", sagt F4F-Jungjournalistin Kinley Deki Yangzom. "Viele Leute denken, dass Kinder so klein sind und nichts tun können. Ich wollte allen das Gegenteil beweisen. Auch wenn es kein großer Schritt ist, kleine Schritte sind in dieser Welt wichtig, weil sie eine große Veränderung bewirken. Ich wollte anderen zeigen, was ich für die Umwelt tue, und auch von anderen lernen."

Das eigene Zuhause umweltfreundlicher gestalten

Plastikverschmutzung, Wasserverschwendung und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gehörten zu den Themen, mit denen sich Kinder weltweit beschäftigt haben, um das Umweltbewusstsein zu schärfen. Einige haben mit der Hilfe ihrer Eltern ihr Zuhause umweltfreundlicher gestaltet , so wie F4F-Jungjournalistin Miriam Sheahan:

"Wir haben jetzt einen Kompost draußen. Wir versuchen, wiederverwendbare Taschen anstelle von Plastiktüten zu benutzen. Wir haben eine geothermische Heizung, das heißt, wir bekommen die Wärme aus dem Boden und heizen damit das Haus, sodass wir kein Heizöl verbrauchen. Wir recyceln und wir haben das Glück, einen großen Garten zu haben, in dem wir Knoblauch anbauen und Apfelbäume haben. Das ist wichtig, denn wir können helfen, das Blatt zu wenden. Wir sind die kommende Generation.''

Football for Friendship eWeltmeisterschaft

Jedes Jahr benennen die Kinder, die an der Football for Friendship eWeltmeisterschaft teilnehmen, ihre Teams nach Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind – mit Namen wie das „Weiße Nashorn“, der „Chinesische Alligator“ oder der „Schwarzhai“.

Obwohl das Team Argali (Riesenwildschaf) am Ende zum Sieger gekrönt wurde, war jeder Teilnehmer ein Gewinner, da das Bewusstsein für bedrohte Tierarten geschärft wurde und Football for Friendship einen weiteren Guinness Weltrekord für die meisten Besucher eines virtuellen Stadions erhielt.

Die Weltrekorde purzeln

Das Programm hält bereits zwei Weltrekorde: einen für die meisten Nationalitäten bei einer Fußballtrainingseinheit und einen zweiten für die meisten Nutzer eines Video-Fußball-Treffs. Laut Football-for-Friendship-Botschafter Rich Williams könnten weitere folgen:

''Football for Friendship ist eine Gemeinschaft: Es geht darum, Jugendliche zusammenzubringen, aber auch darum, dass sie etwas aus dieser Zeit mitnehmen, in der sie alle im Rahmen des Programms zusammenkommen. Es geht also nicht nur darum zu sagen: 'Wir hatten eine tolle Zeit, sondern wir haben sogar einen Weltrekord gebrochen! Es lohnt sich, diese Dinge zu tun und sie voranzutreiben, und ich bin mir sicher, dass es auch Pläne für zukünftige Weltrekorde geben wird, weil sie Spaß machen. Außerdem ist dadurch jeder Programmteilnehmer ein Teil von etwas Besonderem."

Mit der Unterstützung von großen Sportorganisationen wie der UEFA, der FIFA und dem IOC hat Football for Friendship bereits über 16.000 Teilnehmer aus 211 Ländern und Regionen zusammengebracht. Das 2013 ins Leben gerufene Projekt hat bisher über 6.000.000 Unterstützer gefunden und hofft, dass seine Botschaft von Frieden und Gleichberechtigung in den kommenden Jahren noch viele weitere Anhänger finden wird.