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Dauerleihgaben: Wie Athen und Palermo antike Kunstschätze in ihre Heimat zurückbringen wollen

Dauerleihgaben: Wie Athen und Palermo antike Kunstschätze in ihre Heimat zurückbringen wollen
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Von Andrea Büring
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Die zwei bedeutende Museen der Mittelmeerregion beschließen, Fragmente und Statuen auszutauschen. Ein Beispiel, das Schule machen soll.

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Es ist ein Schritt, der zum Nachahmen anregen soll. 

Artemis' Fuß für Athena-Statue

Ein italienisches Museum will das Fragment einer aus dem griechischen Parthenon stammenden Skulptur für vier Jahre dem Akropolis Museum zur Verfügung stellen. Dafür werden im Gegenzug eine Statue der Athena aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. und eine Amphore aus Terracotta aus dem 4. Jh. v. Chr. nach Italien geschickt. 

Zwar wurde das Fragment in Palermo bereits mehrmals nach Athen verliehen. Doch diesmal soll aus dem Austausch eine Dauerleihgabe werden.

Die Direktorin des Salinas Museums, Caterina Greco, freut sich über die Abmachung. Sie sagt, "für uns ist es ein bedeutender Moment, weil zwei antike bedeutende Museen der Mittelmeerregion zusammenarbeiten: Das Salinas Museum, das älteste auf Sizilien, und das Akropolis Museum in Athen, auf das ich hier nicht näher eingehen muss, da es eins der berühmtesten Museen der Welt ist."

Das Fragment gehört zum Fuß einer Artemis-Skulptur, die sich an der Ostseite des Akropolis Tempels befindet. Im 19. Jahrhundert gelangte es nach Sizilien.

Plünderungen von Kunstschätzen

Allerdings befindet sich die Mehrheit der fehlenden Stücke im British Museum in London. Dieses lehnt eine Rückgabe nach Athen trotz mehrerer Aufforderungen bisher ab. Dabei handelt es sich um 17 Marmorstatuen, die Lord Elgin, der britische Botschafter des Ottomanischen Reiches, im frühen 19. Jahrhundert nach England brachte - wo sie zum großen Bedauern in Athen auch blieben. 

Rom setzt sich seit längerem dafür ein, dass geraubte und geplünderte Antiquitäten nach Italien zurückkommen.

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