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2G-Kontrolle oder Geldbuße: Läden in Österreich müssen Impf- und Genesungsnachweise kontrollieren

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Von euronews
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Einkaufsbummel in Österreich: Es gilt 2G
Einkaufsbummel in Österreich: Es gilt 2G   -   Copyright  Lisa Leutner/ The Associated Press

Gegen Covid-19 geimpft oder von der Krankheit genesen: Das ist die Voraussetzung, um in Österreich ein Geschäft zu betreten, das keine Waren des täglichen Bedarfs führt. Die Kundschaft muss einen entsprechenden Nachweis mit sich führen - für die Überprüfung sind die Angestellten zuständig, und das ist nicht immer so einfach.

„Organisatorisch und finanziell schwierig“

„Es ist organisatorisch schwierig. Es ist, wenn sie zusätzliches Personal einstellen müssen, finanziell schwierig“, sagt Rainer Trefelik, Bundesspartenobmann der Wirtschaftskammer Österreich.

Eine Verkäuferin erläutert: „Viele Kunden nehmen es nicht an, beschweren sich und gehen ganz wütend raus. Leider." Ein Mann sagt: „Wir machen das auch schon länger und ich glaube, dass es für ein Einkaufszentraum in den großen Geschäften auch einfacher ist. Bei einem kleinen Geschäft, wo es vielleicht ein bisschen mehr Kundenfrequenz hast und nicht so viele Möglichkeiten, wird's durchaus schwierig. Aber es ist alles machbar und die Leute wissen's eigentlich. Es ist nur so, dass sie bereit sind, dass sie es schon bereithalten."

Belastungsprobe kommt erst

Geschäfte, die die geforderten 2G-Kontrollen missachten, müssen mit Strafen rechnen. Die am Dienstag angelaufene Umsetzung der Verordnung werde bis auf wenige Ausnahmen eingehalten, meldet der Handelsverband Österreich, doch die echten Belastungsproben kämen erst noch - etwa am Wochenende.