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31-Jähriger in Boston bekommt kein neues Herz, weil er nicht geimpft ist

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Von Euronews
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31-Jähriger in Boston bekommt kein neues Herz, weil er nicht geimpft ist
Copyright  CORTESIA TRACEY FERGUSON

Einem Mann in Boston in den USA ist ein neues Herz verweigert worden, weil er nicht gegen Covid-19 geimpft ist. Das sagt zumindest die Familie des Patienten.

Das Brigham and Women's Hospital lehnte es ab, sich zu D.J. Fergusons Fall direkt zu äußern, gab jedoch an, dass die meisten Transplantationsprogramme ähnliche Anforderungen stellten, um die Überlebenschancen der Patienten zu verbessern.

Fergusons Familie sagt, Krankenhausmitarbeiter hätten dem 31-jährigen Vater von zwei Kindern mitgeteilt, dass er für eine Herztransplantation nicht in Frage komme, weil er nicht gegen COVID-19 geimpft worden sei.

Seine Mutter sagte am Mittwoch gegenüber The Associated Press, dass ihr Sohn in der Vergangenheit andere Impfungen erhalten habe, aber Bedenken wegen möglicher Nebenwirkungen des COVID-19-Impfstoffs habe.

Tracey Ferguson sagte, ihr Sohn habe bereits ein vergrößertes Herz und mehrere Blutgerinnsel erlitten, darunter ein lebensbedrohliches, das am Memorial Medical Center der Universität von Massachusetts in Worcester operiert werden musste.

Diese Faktoren, sagte sie, zwangen ihren Sohn, COVID-19-Impfstoffe abzulehnen, nachdem er gelesen hatte, dass zu den Nebenwirkungen einige Fälle von Herzentzündungen und Blutgerinnseln gehörten.

Dr. Howard Eisen ist Herzspezialist an der Penn State University in Hershey.

Er sagte, dass es Teil des Anforderungskatalogs bei Transplantationspatienten sei, in Bezug auf Impfungen und Anforderungen an eine gesunde Lebensweise auf dem neuesten Stand zu sein, um eine möglichst gute Überlebenschance für die Begünstigten knapper Spenderorgane zu gewährleisten.