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Ukraine-Krieg: China wirft USA Desinformationskampagne vor

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Von Euronews  mit AP, dpa
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Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Live-Übertragung der Eröffnungszeremonie des Nationalen Volkskongresses, 05.03.2022
Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Live-Übertragung der Eröffnungszeremonie des Nationalen Volkskongresses, 05.03.2022   -   Copyright  Ng Han Guan/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

China hat US-Medienberichte zurückgewiesen, wonach Russland das Land nach dem Beginn des Ukraine-Krieges um wirtschaftliche und militärische Unterstützung gebeten haben soll.

Ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums sprach von einer Desinformationskampagne gegen China. So habe sich China seit dem Beginn des Krieges. China habe sich konstruktiv dafür eingesetzt, die Lage in der Ukraine zu deeskalieren.

Die Berichte überschatten ein geplantes Treffen zwischen hochrangigen Vertretern der amerikanischen und chinesischen Regierung in Rom, bei sich beide "über internationale und regionale Themen von gemeinsamem Interesse austauschen" wollen. Es dürfte auch um den Ukraine-Krieg gehen.

Der Einmarsch Russlands in der Ukraine hat China in eine heikle Lage gegenüber zwei seiner größten Handelspartner - den USA und der Europäischen Union - gebracht. China ist auf beide angewiesen, will aber auch Moskau nicht verprellen.

Zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Peking, nur drei Wochen vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine am 24. Februar, empfing Chinas Staatschef Xi Jinping den russischen Präsidenten Wladimir Putin, bei dem die beiden ihren "uneingeschränkte Freundschaft" erklärten.

China hatte sich zudem bei den Abstimmungen im UN-Sicherheitsrat, die Russlands Vorgehen in der Ukraine abstraften, enthalten, und die scharfen Wirtschaftssanktionen gegen Moskau kritisiert.

Im Weißen Haus ist die Sorge groß, dass China sich im Ukraine-Krieg mit Russland verbündet könnte. Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, hat China davor gewarnt, Russland zu helfen, die weltweiten Sanktionen zu umgehen.