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Corona: Rechtzeitig vor Ostern - Großbritannien hebt Reiseregeln auf

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Von Euronews
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Corona: Rechtzeitig vor Ostern - Großbritannien hebt Reiseregeln auf
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Ab heute gilt in Deutschland die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Menschen, die in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Arztpraxen arbeiten. Die Gesundheitsämter können jetzt Bußgelder oder Tätigkeitsverbote gegen Beschäftigte verhdängen, die nicht geimpft sind.

Allerdings handhaben die einzelnen Bundesländer den Umgang mit dem Gesetz unterschiedlich streng. In Bayern beispielsweise räumen die Gesundheitsämter den Ungeimpften eine Chance ein, ihre Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Seit kurzem steigen die Infektionen mit Covid-19 in vielen Ländern wieder an. Der deutsche Gesundheitsminister Karl Lauterbach sagte, man hätte ein kritisches Niveau erreicht. In der vergangenen Woche wurde bundesweite eine rekordverdächtige Zahl von Neuinfektionen gemeldet. Trotzdem sind für den 20. März Lockerungen geplant.

Großbritannien: Keine Einschränkungen mehr bei Reisen

Rechtzeitig vor Ostern sollen in Großbritannien am kommenden Freitag auch noch die letzten verbleibenden Corona-Reiseregeln fallen.

Und das, obwohl in allen vier Teilen des Landes zum ersten Mal seit Ende Januar die Neuinfektionen wieder ansteigen. Auch die Zahl der Krankenhausfälle nahm im Wochenvergleich in England um fast ein Fünftel zu. Allerdings liegt das Niveau weiterhin deutlich unter den Höhepunkten bisheriger Wellen.

Auch ungeimpfte Einreisende müssen sich dann nicht mehr verpflichtend vor ihrer Einreise auf das Virus testen lassen. Außerdem sollen die Formulare, die alle Reisenden bislang vor Übertritt der Grenze ausfüllen mussten, wegfallen.

Frankreich: Restaurantbesuche und Kultur wieder unmaskiert genießen

In Frankreich hat sich das tägliche Leben für die Menschen wesentich verändert: Nach fast zwei Jahren hat das Land die meisten seiner Corona-Beschränkungen diese Woche aufgehoben. Außer in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen braucht man weder Maske noch Impfnachweis.

Restaurants, Kultureinrichtungen und Veranstaltungen können in Frankreich wieder ohne Einschränkungen besucht werden.

Angesichts des Wiederanstiegs der Zahlen empfehlen die Behörden Älteren und Vorerkrankten, weiterhin drinnen und bei Versammlungen eine Maske zu tragen.

Asien: schlimmster Ausbruch seit zwei Jahren in der Provinz Jilin

In Asien meldete Südkorea den bisher tödlichsten Tag der Pandemie: 293 Menschen sind dort innerhalb von 24 Stunden an Corvid-19 gestorben. Außerdem befinden sich über 1.000 Patient:innen in einem kritischen Zustand.

In China hat sich die Zahl der Infektionfälle an einem Tag verdoppelt. Die meisten von ihnen wurden aus der  nordostchinesischen Provinz Jilin gemeldet. Es handelt sich um den größten Ausbruch in dem Land seit Beginn der Pandemie.

In der Stadt Jilin hat man mit dem Bau behelfsmäßiger Quarantäneeinrichtungen begonnen, um den Ausbruch einzudämmen, so ein Beamter der Stadt am Montag. Mindestens 11 Städte und Landkreise im ganzen Land wurden wegen des Anstiegs der Fälle abgeriegelt. Es gilt ein strenger Lockdown.