Fehlende Kabelbäume: Krieg in der Ukraine zwingt VW zu Änderungen

Sitz der Volkswagen AG in Wolfsburg
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Kurz nach dem Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine hatte VW in mehreren Werken die Fortführung von Kurzarbeit angeordnet.

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Volkswagen muss seinen Fahrzeugbau aufgrund des Krieges in der Ukraine zum Teil umstellen. Um den Ausfall der Fertigung von Kabelbäumen in dem Land auszugleichen, will VW diese Bauteile künftig vor allem aus anderen Staaten Osteuropas und aus Nordafrika beschaffen.

Sollte das nicht rechtzeitig - das heißt, in innerhalb von bis zu vier Wochen - und in ausreichendem Maße gelingen, müsste die Geschäftsprognose für 2022 überarbeitet werden, teilte Herbert Diess, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, bei der Vorstellung der Geschäftsbilanz 2021 mit.

„Ohnehin keine großen Wachstumserwartungen für Europa“

„Würde die Fortsetzung des Krieges die Vorhersage für Europa beeinträchtigen? Ja, in jedem Fall, aber in unseren Plänen waren ohnehin keine großen Wachstumserwartungen für Europa enthalten“, so Diess.

Kurz nach dem Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine hatte VW in mehreren Werken die Fortführung von Kurzarbeit angeordnet.

Eigener Angabe nach hat das Unternehmen Volkswagen im Jahr 2021 seinen Gewinn auf 20 Milliarden Euro verdoppelt.

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