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Krieg in der Ukraine Tag 23: Verletzte Kinder aus Mariupol, Bomben auf Lwiw

Nach dem russischen Angriff auf eine Wohngegend in Kiew in der Ukraine
Nach dem russischen Angriff auf eine Wohngegend in Kiew in der Ukraine Copyright Rodrigo Abd/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Copyright Rodrigo Abd/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved.
Von Euronews mit AFP, AP
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Russische Truppen versuchen ihren Vormarsch zu dokumentieren an Tag 23 des Krieges. Neben Mariupol, Charkiw und Kiew wurde erstmals auch Lwiw bombardiert.

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Verletzte Kinder aus der seit Wochen umkämpften und eingekesselten Stadt Mariupol werden im Krankenhaus in Saporischschja behandelt. Das Leben in der Hafenstadt wird als "Hölle" beschrieben. Ob und wieviele Menschen aus dem zerbombten Theater gerettet wurden und wieviele dort ums Leben kamen, war auch Tage nach dem Angriff unklar.

Laut dem ukrainischen Präsidenten sind mehr als 35.000 Menschen aus Mariupol gerettet worden. Die Rettungsarbeiten am Theater nach den Bombardierungen durch die Besatzer gehen laut Wolodymy Selenskyj weiter. Man wisse bisher nur, dass es gelungen sei, mehr als 130 Menschen zu retten. Aber Hunterte seien unter den Trümmern begraben. Trotz des Beschusses, trotz aller Schwierigkeiten, würden die Rettungsarbeiten fortgesetzt.

Das russische Verteidigungsministerium versucht mit Satelliten-Bildern militärische Fortschritte in der Ukraine zu dokumentieren.

 An diesem Freitag trafen mehrere Raketen erstmals die westukrainische Stadt Lwiw - unweit der polnischen Grenze. Dorthin waren Zehntausende Ukrainerinnen und Ukrainer aus stärker von russischen Angriffen betroffenen Landesteilen geflohen. 

In Charkiw wurde nach Angaben von ukrainischen Rettungskräften durch den Beschuss einer Wohngegend mindestens eine Person getötet und elf weitere verletzt.

Und in der von pro-russischen Separatisten verwalteten Stadt Donezk lagen in einem Vorort Tote auf der Straße. Für die Angriffe auf Donezk macht Russland seit Tagen die ukrainische Armee verantwortlich. Wie so oft im Krieg lässt sich nicht unabhängig nachprüfen, durch wen diese Menschen getötet wurden.

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