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Russische Raketenangriffe dauern an - Friedensgespräche in Istanbul

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Von euronews
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Bombenkrater bei Browary bei Kiew
Bombenkrater bei Browary bei Kiew   -   Copyright  Rodrigo Abd/ Associated Press

Während die ukrainische Armee Erfolge bei Charkiw und Kiew meldete, halten die russischen Raketenangriffe auf ukrainische Städte an. In Luzk im Nordwesten des Landes wurde ein Öldepot getroffen. Nachdem sich die russischen Erwartungen auf einen schnellen Sieg nicht erfüllt haben, befürchten Beobachter:innen einen Strategiewechsel zum Zermürbungskrieg mit massiven Zerstörungen ziviler Infrastruktur

Zerstörung ist auch das, was ein französisches Kamerateam nach dem Rückzug russischer Truppen aus Baschtanka in der südlichen Oblast Mykolajiw vorfand. "Alle Häuser wurden zerstört und die Menschen haben sie verlassen", so ein Mann, dessen Haus in Baschtanka in Trümmern liegt. "Uns hätte nichts Schlimmeres passieren können."

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlichte Bilder, die angebliche Präzisionsangriffen mit Raketen in der Region um Kiew zeigen sollen. Einem Sprecher des Verteidigungsministeriums zufolge wurden unter anderem mehrere ukrainische Bomber und unbemannte Flugzeuge abgeschossen.

Wie viele Soldat:innen auf beiden Seiten in dem bereits einen Monat dauernden Krieg ums Leben kamen ist nicht klar. Die Angaben der Kriegsgegner unterscheiden sich um mehrere Tausend Tote.

Friedensverhandlungen: Persönliches Treffen in Istanbul geplant

Unterdessen werden die Friedensverhandlungen fortgesetzt. Ab Dienstag sollen sich die Delegationen erstmals wieder an zwei Tagen persönlich treffen, dieses Mal in Istanbul, wo Anfang März bereits die Außenminister Russlands und der Ukraine zusammenkamen.