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Parlamentswahl in Ungarn: Orban optimistisch

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Von Euronews  mit dpa
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Viktor Orban bei der Stimmabgabe
Viktor Orban bei der Stimmabgabe   -   Copyright  Petr David Josek/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Im EU-Land Ungarn hat am Morgen die Parlamentswahl begonnen. Ein breites Bündnis von sechs

Oppositionsparteien fordert den seit zwölf Jahren regierenden Nationalisten Viktor Orban heraus. Letzte Meinungsumfragen sahen Orbans Fidesz-Partei um einige Prozentpunkte in Führung liegen.

Der Regierungschef strebt eine fünfte Amtszeit an, die vierte in Folge.

Orban erklärte, als er seine Stimme abgab: "Ich bin optimistisch. Auch wenn das ein eigenartiger Wahltag ist, mit Schnee am 3. April. Dann ist da der Krieg, und er hat sich in unsere Wahlkampagne gedrängt. Unsere Position ist eindeutig: Wir sind für Frieden und Sicherheit. Die Konkurrenz ist gefährlich, daher bitte ich Sie, wählen Sie die Partei, die Frieden und Sicherheit garantiert."

Das Oppositionsbündnis schließt nicht nur linke und sozialdemokratische Parteien ein, sondern auch grüne, liberale und rechts-konservative. Sein Spitzenkandidat, der 49-jährige Peter Marki-Zay, ist ein parteiloser Konservativer und bekennender Katholik.

Orban hat wiederum in den letzten Jahren freundschaftliche Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin geknüpft. Den russischen Krieg gegen die Ukraine verurteilte er nur halbherzig. Auf der Abschlusskundgebung der Opposition am Samstagabend in Budapest warf Marki-Zay dem Regierungschef wegen seiner Haltung zu Moskau "Landesverrat" vor. "Wir alle schämen uns für Viktor Orban", sagte er. "Doch jetzt waschen wir diese Schande von uns ab."