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Scholz und Johnson kündigen weitere Waffenlieferungen in die Ukraine an - aber keine Panzer

Scholz und Johnson in der Downing Street, 8.4.2022 in London
Scholz und Johnson in der Downing Street, 8.4.2022 in London Copyright BEN STANSALL/AFP or licensors
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Von Andrea Büring mit afp
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Großbritannien will alles liefern, was einen defensiven Charakter habe. Dabei nannte Johnson etwa Flugabwehrraketen. Scholz betonte, dass Deutschland der Ukraine „kontinuierlich“ Waffen liefern werde.

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Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach dem Angriff auf den Bahnhof von Kramatorsk eine Verstärkung der britischen Militärhilfe für die Ukraine angekündigt. Das sagte er auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem deutschen Amtskollegen Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Unterstützung umfasst 120 Millionen Euro.

Johnson sagte, "alles, was wir wollen, ist den Ukrainern dabei zu helfen, sich zu verteidigen und ihre Familien und Häuser zu schützen. Das ist moralisch das einzig Vernünftige."

Die Betonung liegt weiter auf dem Wort Verteidigung. Britische oder deutsche Panzer für die Ukraine - die wird es also auch in nächster Zeit nicht geben. Entsprechend zurückhaltend äußerte sich auch Bundeskanzler Olaf Scholz auf der gemeinsamen Pressekonferenz in der Downing Street 10. Deutschland liefert Panzerabwehr- und Luftabwehrwaffen.

Angesprochen auf das Streitthema Gaslieferungen aus Russland sagte Scholz: "Wir arbeiten aktiv daran, dass es nicht mehr notwendig ist, Gas aus Russland zu importieren. Das ist nicht leicht, wie sie sich vorstellen können. Denn wir brauchen Infrastruktur, die zuerst gebaut werden muss, Pipelines zur Nordsee. Wir investieren immense Summen und nehmen Menschenmögliches in Angriff, um unabhängig zu werden."

London hat bereits angekündigt, in diesem Jahr alle Käufe von russischem Gas einstellen zu wollen, und fordert die Europäer auf, mehr in Richtung dieses Ziels zu tun. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine gab die EU 35 Milliarden Euro für russisches Gas aus - und unterstützte damit diec Kriegsmaschinerie, wie viele Kritiker anprangern.

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