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Ostukraine: Rette sich, wer kann

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Von su  mit dpa
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Wie immer sie können, mit dem Zug oder Bus, flüchten Zivilisten aus den Städten Slowjansk und Kramatorsk im belagerten Osten der Ukraine. Alles rechnet mit einer neuen russischen Offensive in der Donbass-Region. Die meisten haben keine Ahnung, wo sie landen werden ... nur weg, das ist erst mal das Wichtigste.

Nadiya Zhizhunas, Flüchtling:

"Krieg macht mir Angst. Niemand weiß, was hier passieren wird - das müssen Sie sich klarmachen. Vielleicht wird es so schrecklich wie in Mariupol. Keine Ahnung. Ich war bis zum letzten Moment hier. Nur damit Sie es wissen: Ich kam am 24. Februar hierher. Ich wurde von Granaten an der Grenze bei Belgorod erwischt.“

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Seit der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin angeordneten Invasion sind nach UN-Zählung insgesamt  gut 4,6 (4.615.830) Millionen Ukrainer aus ihrem Land geflohen. Rund sieben Millionen Menschen sind nach Medienberichten („dpa“) innerhalb der Ukraine auf der Flucht.

Nach Angaben des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) haben in den letzten sechs Wochen fast zwei von drei ukrainischen Kindern ihr Zuhause verlassen.

Die Ukraine hatte vor dem russischen Einmarsch am 24. Februar gut 44 Millionen Einwohner.

POLEN

Vor allem der stetige Strom nach Polen - bisher gut 2,6 Millionen -reißt nicht ab. Laut UN-Mitarbeitern kommen dort inzwischen etwas weniger Menschen an. Die „Neuen“ seien in einem anfälligeren Zustand. Nur wenige hätten ein Reiseziel. Viele hoffen nur, dass man sie nach Hause zurücklässt, so schnell wie möglich.

su mit dpa