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Wütende Eltern: Keine Babynahrung in den USA

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Von Euronews  mit AFP
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Leere Regale - ohne Babynahrung
Leere Regale - ohne Babynahrung   -   Copyright  Eric Gay/Copyright 2022 The Associated Press. All rights reserved

Ein landesweiter Mangel an Babynahrung wird in den USA immer schlimmer, und Eltern sprechen in den sozialen Medien davon, wie verzweifelt sie seien, dringend benötigte Produkte zu bekommen.

Viele fahren von Geschäft zu Geschäft, eine Mutter sagte, sie gebe an die 90 Dollar pro Woche jetzt für Babynahrung aus, denn nur die ganz teure sei noch zu bekommen. 

"Wenn man ein bis zwei Stunden von seinem eigenen Zuhause wegfahren muss, in der Hoffnung, Milchpulver für sein Kind zu finden, und dann kein Glück hat, fühlt man sich so schuldig“, sagt eine Frau aus New York.

Eine andere sagt: "Ich habe Angst um die Mütter, die noch kein Baby hat, aber sich jetzt bereits sorgen muss, wie sie es ernähren soll."

Das zunehmend eingeschränkte Angebot veranlasste eine Reihe großer Einzelhändler, die Menge an Babynahrung zu begrenzen, die Kunden kaufen können. Sowohl CVS als auch Walgreens haben bestätigt, dass die Kunden auf drei Babynahrungsprodukte pro Kauf beschränkt sind.

Ein freiwilliger Rückruf von Säuglingsnahrung in Pulverform aus einer Anlage in Michigan hatte die bestehenden Probleme in der Lieferkette noch verschlimmert. Die Food and Drugs Administration hatte auch einige Produkte verboten, nachdem Babys nach dem Verzehr dieser Marken mit Beschwerden ins Krankenhaus eingeliefert worden waren.

Viele geben dem US-Präsidenten die Schuld. Die Kritik an Joe Biden wurde beißender, nachdem das US-Repräsentantenhaus ein Hilfspaket von 40 Milliarden US-Dollar für die Ukraine freigab.