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"Pride Month" 2022: Wieder Regenbogenparaden in Wien und Rom

Viele Teilnehmer:innen beo der Regenbogenparade 2022 in Wien
Viele Teilnehmer:innen beo der Regenbogenparade 2022 in Wien Copyright AP Photo/Theresa Wey
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Von Euronews
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Nach zwei Jahren Coronapause feierte die LGBTQ+-Community wieder Regenbogenparaden in Wien und Rom.

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Für Toleranz, Vielfalt und gleiche Rechte: Menschen in aller Welt feierten an diesem Samstag den "Pride Month" der LGBTQ+-Community mit bunten Paraden - beispielsweise in Rom.

Nach zweijähriger Corona-Pause durften Teilnehmer:innen wieder durch die Innenstadt tanzen, um gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte für alle zu demonstrieren.

Ein bunter Paradiesvogel aus Rom erklärt: "Was ich in mir trage habe, gehört mir. Warum müssen wir sagen: 'Du bist ein Mann, eine Frau, Jude, Christ oder Muslim?' Ich bin ein menschliches Wesen und ich bin hier, um für diese Rechte zu demonstrieren."

Ein anderer junger Mann betont: Es liegt noch ein langer Weg vor uns, ganz sicher, aber wir werden weiter kämpfen, bis wir bekommen, was wir wollen."

Auch in Wien zog wieder die Regenbogenparade über die Ringstraße - die erste im normalen Umfang seit Beginn der Pandemie. Laut Organisatoren nahmen rekordverdächtige 250.000 Menschen teil.

Wie die Kronenzeitung berichtet, fand neben dem Demonstrationszug für die Rechte von Schwulen, Lesben und Transgender-Personen zur selben Zeit auf dem Stephansplatz eine Gegendemo mit dem Namen "Marsch der Familie" statt. Hier kam es zu Ausschreitungen, als linke Aktivisten versuchten, den Zug zu stoppen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Auch eine Polizistin wurde verletzt.

Die Regenbogenparade ist der Höhepunkt der Vienna Pride mit Dutzenden Veranstaltungen im Rahmenprogramm.

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