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Stoltenberg fordert in Serbien Beilegung der Feindseligkeiten mit Kosovo

Der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo schwelt, NATO-Generalsekretär Stoltenberg hat in Serbien eine Annährung gefordert.
Der Konflikt zwischen Serbien und dem Kosovo schwelt, NATO-Generalsekretär Stoltenberg hat in Serbien eine Annährung gefordert. Copyright Marko Drobnjakovic/Copyright 2023 The AP. All rights reserved.
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Von Euronews mit AFP, AP
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Stoltenberg setzt auf Deeskalation. Bei seinem Westbalkanbesuch hat er von Pristina und Belgrad die Beilegung ihrer Feindseligkeiten gefordert.

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Zum Abschluss seines zweitägigen Balkan-Besuchs hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg an Serbien und den Kosovo appelliert, Spannungen abzubauen. In Belgrad forderte Jens Stoltenberg den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić auf, keine weiteren Soldaten an die Grenze zu entsenden. Nach einem Angriff militanter Serben im Norden des Kosovo, bei dem drei serbische Angreifer sowie ein kosovarischer Polizist im September getötet wurden, hatte Serbien Verstärkung dorthin entsandt.

"Ich habe Generalsekretär Stoltenberg darüber informiert, dass 13 Prozent der Serben den Norden des Kosovo und Metohija im letzten Jahr aufgrund des enormen Drucks, der Verhaftungen, Schikanen und Drohungen des Kosovo-Regimes verlassen haben. Wenn das keine Gewalt ist, dann weiß ich nicht, was Gewalt ist. Ich wende mich an den kollektiven Westen und nicht an die NATO, wenn ich davon spreche", erklärte Vučić.

Stoltenberg begrüßte den Vorschlag der EU, einen Verband der Gemeinden mit serbischer Mehrheit zu gründen, um so Spannungen abzubauen:

"Dies wäre ein wichtiger Schritt zur Normalisierung der Beziehungen. Ich rufe Belgrad und Pristina auf, sich konstruktiv an dem von der EU geförderten Dialog zu beteiligen, denn dies ist der einzige Weg zu dauerhaftem Frieden und Stabilität", so Stoltenberg.

Bei Gesprächen mit der kosovarischen Führung in Pristina hatte Stoltenberg eine ähnliche Botschaft vermittelt. EU-Diplomat:innen haben gewarnt, dass die andauernden Feindseligkeiten die Hoffnung auf einen Beitritt zur EU schmälern würden.

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