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Nachbeben erschweren Rettungsmaßnahmen

Eingestürztes Gebäde nach Erbeben in der Präfektur Ishikawa
Eingestürztes Gebäde nach Erbeben in der Präfektur Ishikawa Copyright 矢島崇貴/AP
Copyright 矢島崇貴/AP
Von Julika HerzogEuronews Digital mit AP
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In Japan suchen Einsatzkräfte nach dem schweren Erdbeben vom Neujahrstag weiter nach Überlebenden unter den Trümmern. Die Rettungsarbeiten werden dabei zahlreichen Nachbeben erschwert.

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In der Präfektur Ishikawa an der besonders schwer betroffenen Westküste kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn die Notfallteams während ihrer Arbeit von einem Beben überrascht werden.

Vorrausgesagte heftige Regenfälle erschweren Situation

Auch erwartete starke Regenfälle und dadurch mögliche Erdrutsche verschlimmern die Lage vor Ort in dem Erbebengebiet. In der ganzen Region wurden zahlreiche Gebäude und Häuser zerstört, viele Orte haben weiter keine Strom- und Wasserversorgung.

Einige Menschen in den Notunterkünften haben kein Zuhause mehr, in das sie zurückkehren könnten, so auch Yasuo Kobatake: "Mein Haus ist dem Erdboden gleichgemacht, man kann es nicht mehr betreten. Also bin ich gemeinsam mit meiner Frau hier, wir schlafen zusammengedrängt und reden viel mit anderen und ermutigen uns gegenseitig. Das ist unsere jetzige Situation."

Dutzende Menschen sind weiter verschüttet

Mindestens 62 Menschen sind gestorben, aber die Zahl der Opfer wird vorraussichtlich noch steigen, dutzende Verletzte sind noch unter den Trümmern begraben.

Besonders kritisch sind laut Experten dabei die ersten 72 Stunden, die Überlebensaussichten verschlechtern sich nach drei Tagen rapide.

Mit jeder Stunde wird also die Hoffnung, noch Überlebende zu bergen geringer... die Einsatzkräfte befürchten auch einen möglichen Ausbruch von Infektionskrankheiten.

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