Ungarn: Strengstes Einwanderungsgesetz der EU in Kraft getreten

In Ungarn ist das strengste Einwanderungsgesetz der Europäischen Union in Kraft getreten. Das neue Gesetz zielt darauf ab, illegale Einwanderer an der Einreise zu hindern.
In Ungarn ist das strengste Einwanderungsgesetz der Europäischen Union in Kraft getreten. Das neue Gesetz zielt darauf ab, illegale Einwanderer an der Einreise zu hindern. Copyright Denes Erdos/Copyright 2024 The AP. All rights reserved
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Von Diana Resnik mit AP
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In Ungarn ist ein neues Einwanderungsgesetz in Kraft getreten. Demnach sind alle Arbeitsplätze für ungarische Staatsbürger gesichert. Menschen aus nicht EU-Staaten müssen die Bedingung des "sozialen Zusammenlebens" erfüllen und es vor den Behörden nachweisen.

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In Ungarn ist das strengste Einwanderungsgesetz der Europäischen Union in Kraft getreten. Das neue Gesetz zielt darauf ab, illegale Einwanderer an der Einreise zu hindern. 

Eine der Änderungen besagt, dass alle Arbeitsplätze in Ungarn für ungarische Staatsbürger gesichert sein müssen. Menschen aus Nicht-EU-Staaten können nur noch eingestellt werden, wenn keine einheimischen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. 

Arbeitserlaubnis ist an Bedingungen geknüpft

Jeder einzelne Fall wird von den Behörden untersucht. Aufenthaltsgenehmigungen werden nur für einen begrenzten Zeitraum erteilt, und es gibt kein automatisches Verlängerungsrecht. 

Bevorzugt wird bei der Arbeitserlaubnis außerdem, wer die Bedingungen des "sozialen Zusammenlebens" erfüllt, was widerrum vor den ungarischen Behörden nachgewiesen werden muss. 

Die neuen Rechtsvorschriften wurden vom Parlament im Dezember 2023 verabschiedet.

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