EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Gaza-Blockadebrecher bereit zum Auslaufen aus türkischem Hafen

Ein Schiff der Freedom Flotilla Coalition ankert im Seehafen Tuzla in Istanbul, 19. April 2024.
Ein Schiff der Freedom Flotilla Coalition ankert im Seehafen Tuzla in Istanbul, 19. April 2024. Copyright Associated Press
Copyright Associated Press
Von Christoph Debetseuronews & AP
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button

Die sogenannte „Freedom Flotilla Coalition“ wird voraussichtlich in den kommenden Tagen die Türkei verlassen, um zu versuchen, die Küste von Gaza zu erreichen und Hilfsgüter zu liefern.

WERBUNG

Die „Gaza Flotillia“ ist bereit, vom türkischen Hafen Tuzla in der Nähe von Istanbul auszulaufen, um die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und Hilfsgüter in das Kriegsgebiet zu bringen. Am Freitag berichteten Aktivisten, dass drei Schiffe mit etwa 5.000 Tonnen Nahrungsmitteln und Vorräten beladen seien und sie auf grünes Licht von den türkischen Behörden warteten. Das Abreisedatum ist für die „nächsten Tage“, geplant, ein genaueres Datum gibt es nicht. Die Organisatoren sagen, dass sich auf dem Weg nach Gaza noch weitere Schiffe aus der Region der Flottille anschließen könnten.

Israelische Medien berichteten, die Abfahrt der Flottille – der bereits mehrfach verzögert worden sei – könne „auf unbestimmte Zeit verschoben“ werden.

Vor allem der nördliche Gazastreifen versinkt nach Monaten israelischer Angriffe und erschöpfter Hilfslieferungen rasch in einer humanitären Katastrophe.

Ein hochrangiger Beamter der Vereinten Nationen hat am Dienstag um 2,6 Milliarden Euro gebeten, um drei Millionen Palästinensern dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen, und betont, dass für die Verhinderung einer drohenden Hungersnot im vom Krieg zerrissenen Gazastreifen nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch sanitäre Einrichtungen, Wasser und Gesundheitseinrichtungen nötig seien.

Nach Angaben israelischer Beamter fuhren allein am Donnerstag 276 Lastwagen mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern in den Gazastreifen ein. Viele Länder aus dem Nahen Osten und Europa führen weiterhin tägliche Luftabwürfe in verschiedene Gebiete des Gazastreifens durch.

Am Freitag berichteten die von der Hamas geführten Gaza-Behörden, dass die Zahl der palästinensischen Todesopfer seit dem 7. Oktober 34.000 überschritten habe.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Ergreifende Aufnahme aus Gaza gewinnt World Press Photo 2024

194 Tage Krieg: "Täglicher Kampf ums Überleben für 2 Mio Menschen in Gaza"

Neue Hilfslieferungen kommen nur langsam in Gaza an