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45 Prozent nach oben - Pfizer und Biden verleihen Aktien Flügel

45 Prozent nach oben - Pfizer und Biden verleihen Aktien Flügel
Copyright Mark Lennihan/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Von euronews
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Papiere des Flugzeugturbinenherstellers Rolls Royce gewannen am Montag um 45 Prozent. Offenbar hoffen Anleger, dass bald wieder mehr geflogen werden kann. Andere Unternehmen hatten das Nachsehen. Vor allem solche, die von der Pandemie profitiert hatten.

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Aktienmärkte weltweit haben mit einem Kurssprung auf die Erfolgsmeldungen des Pharmakonzerns Pfizer reagiert. Der hatte zuvor mit dem Mainzer Unternehmen BioNTech Fortschritte auf dem Weg hin zu einem Covid-19-Impfstoff vermeldet.

Pfizers Ankündigung gibt Hoffnung auf Normalität

Anteile von Rolls-Royce stiegen um 45 Prozent. Anleger scheinen zu hoffen, dass die Nachfrage nach Flugzeugturbinen steigen wird, sobald geimpft und dann wieder mehr gereist werden kann. Auch Fluggesellschaften hatten darauf gehofft. EasyJet-Aktien legten um 30 Prozent zu.

Die Erfolgsmeldung aus dem Hause Pfizer kam nach einer ersten Erleichterung der Märkte, nach dem verkündeten Wahlsieg des nun designierten US-Präsidenten Joe Biden. Auf Twitter sprach die Frankfurter Börse von "Vorschusslorbeeren" für Biden:

Auch der Aktienmarkt in den USA zeigte zum Handelsbeginn ein neues Rekordhoch. Der Dow Jones Industrial gewann zunächst um 5,3 Prozent.

"Ruhe im geopolitischen Karton"

"Heute sagt man hier auf dem Frankfurter Börsenparkett: it's Joe-Time. Wir haben ein klares Ergebnis, das kann man auch nicht revidieren, das wird Trump nicht mehr schaffen. Und das heißt auch, wir bekommen wieder Ruhe in den geopolitischen Karton, der Handelskrieg wird abgekühlt, mit den Chinesen wird man eine friedliche Koexistenz versuchen. Aber vor allen Dingen: die europäischen und deutschen Exportwerte, die freuen sich natürlich. Ich bin mir sicher, man hat am Samstag Sekt in den Vorstandsetagen getrunken", so Robert Halver von der Baader Bank.

Und doch sind da ein paar Unternehmen, die weiter nichts zu lachen haben. Nämlich die, die bisher von der Pandemie profitiert haben. Zoom, der Videokonferenzservice, verlor rund 15 Prozent. Denn mit einem Impfstoff scheint eine Rückkehr zu uneingeschränkten Treffen im echten Leben wieder greifbar.

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