Versunkenes Kulturerbe: fesselnde Einblicke in die Vergangenheit

Mit Unterstützung von The European Commission
Versunkenes Kulturerbe: fesselnde Einblicke in die Vergangenheit
Von Denis Loctier
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Mit dem Aufkommen neuer Technologien ist das Unterwasser-Kulturerbe für jeden zugänglich. Im "Ocean"-Bonusinterview erzählt der außerordentliche Professor an der Universität von Kalabrien Fabio Bruno über das von ihm koordinierte CREAMARE-Projekt.

Im Mittelmeer liegen unzählige archäologische Schätze, die im Laufe der Jahrhunderte gefunden wurden. Bisher musste man ein erfahrener Taucher sein, um diese Stätten zu erforschen, aber mit dem Aufkommen neuer Technologien ist das Unterwasser-Kulturerbe für jeden zugänglich. Auf den italienischen Tremiti-Inseln sprach "Ocean" mit Fabio Bruno, außerordentlicher Professor an der Universität von Kalabrien, über das von ihm koordinierte CREAMARE-Projekt.

_"Unter Wasser gibt es ein kulturelles Erbe, das aus versunkenen Städten und antiken Wracks besteht, die 4000 Jahre Geschichte umfassen. Diese Relikte bieten fesselnde Einblicke in unsere Vergangenheit - Zivilisationen, die einst die Meere befahren haben, Handelsrouten, Kriege, die leider auch geführt wurden, und tragische Ereignisse, die ihre Spuren hinterlassen haben.
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Das Unterwasser-Kulturerbe ist über alle Meere der Welt verstreut. Das Mittelmeer gehört sicherlich zu den Meeren, das am reichsten an antiken Artefakten ist und in dem man am ehesten auf Wracks stößt.

Das Unterwasser-Kulturerbe lebt in Symbiose mit der Meeresumwelt und wird zur Heimat für eine Vielzahl von Meerestieren, die es besiedeln und bewohnen. Wir versuchen also einerseits zu vermitteln, wie wichtig es ist, das kulturelle Erbe unter Wasser zu bewahren, aber gleichzeitig auch das marine Ökosystem zu schüt__zen, das derzeit so empfindlich und gefährdet ist.

Wir entwickeln Virtual-Reality-Erlebnisse, die es ermöglichen, diese Wunder durch VR-Headsets und andere Hilfsmittel zu erkunden. Derzeit arbeiten wir an pädagogischen Videospielen, mit denen man etwas über das kulturelle Erbe im Allgemeinen lernen kann."

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