Samstag wird in Berlin der Europäische Filmpreis verliehen, die Zeremonie wird virtuell sein, bei der die Filme des europäischen Kinos auszeichnet werden. Die Nominierten wurden vor einem Monat in Sevilla bekannt gegeben, die Filme stammen aus ganz Europa und wurden schon zuvor auf großen Festivals oder sogar für die Oscars nominiert oder ausgezeichnet wurden.
Stimmen wie die aus Skandinavien in diesem finnischen Film, der in Russland gedreht wurde, Compartment N°6. Gewonnen hat die Geschichte zweier Einzelgänger, die sich während einer langen Zugfahrt treffen schon in Cannes, den Grand Prix der Jury.
Oder die weiblich kraftvolle Geschichte von Julia Ducournau, die in Cannes die Goldene Palme für ihren Horrorthriller Titane erhielt... Der Hauptdarsteller Vincent Lindon ist als bester europäischer Schauspieler nom iniert.
Paolo Sorentino ist mit seinen von Netflix produzierten "Hand of God", einem quasi autobiografischen Film über Neapel und das Kino, zählt ebenfalls zu den Favoriten.
Ein weiterer Favorit ist der britisch-französische Film “The Father“ von Florian Zeller, der bereits zwei Oscars gewonnen hat.
Der fünfte Finalist ist ein Außenseiter aus Bosnien mit dem Titel Quo Vadis, Aida?, der sich mit dem Massaker von Srebrenica während des Balkankrieges 1995 beschäftigt. Die Gewinner gibt’s am Samstagabend aus Berlin - und auf Euronews.