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Turins ESC-Geheimtipp: Ristorante Europa tischt für Kriegsopfer auf

Das "Ristorante Europa" in der ESC-Stadt Turin ist immer gut gefüllt
Das "Ristorante Europa" in der ESC-Stadt Turin ist immer gut gefüllt Copyright Euronews/Stefania di Michele
Copyright Euronews/Stefania di Michele
Von Stefania De MicheleEuronews
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Das Pop-up-Restaurant engagiert sich in festlichem Rahmen für die Kriegsopfer in der Ukraine. An den Töpfen und Pfannen stehen kulinarische Künstler:innen aus allen Teilnehmerländern. Sie bieten Hochgenuss auf Top-Niveau für einen guten Zweck.

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Ohne den Eurovision Song Contest wäre das Pop-up-Lokal "Ristorante Europa" in Turin nicht entstanden. Inspiriert von dem Wettbewerb ist es auf dem Gelände einer industriellen Brauerei entstanden. Abend für Abend werden Menüs für einen wohltätigen Zweck aufgetischt.

Die Speisefolge ist stets inspiriert von den Küchen der teilnehmenden Länder. Wenig verwunderlich, dass auch die ukrainische Spitzenkraft Kseniia Amber hinter dem Herd wirbelt. Was sie zu bieten hat?

"Ein bisschen Fusion-Küche, ein bisschen Erbe von ukrainischen Großmüttern. Heute sind es ukrainische Teigtaschen - ihr wisst schon: ''Vareniki" - das ist eine traditionelle Sache in der Ukraine."

Als Garnitur: Ein Hauch von Saudade!

Euronews-Korrespondentin Stefania di Michele fragt den italienischen Chefkoch Nicola Bonora, war er heute an traditionell italienischen Gerichten zu bieten hat: "Schweinefleisch aus Caserta - ein schwarzes Schwein, kombiniert mit einer asiatischen Technik, also einer süß-sauren Sauce, etwas grüner Spargel aus Bassano, mit Schnittlauch und fermentierter Zitrone verfeinert, um dem Gericht etwas Säure zu verleihen."

Im Gespräch mit dem portugiesischen Koch Pedro Almeida stellt Stefania di Michele fest: "Auch ein Hauch von Saudade kann alles besser schmecken lassen, finde ich..."

Pedro Almeida antwortet: "Immer, immer...Saudade ist eine Sache, die uns bewegt. Und deshalb ist Portugal Portugal, also bin ich sehr stolz darauf, hier Portugal zu vertreten."

Erlös geht an World Central Kitchen

Das Ristorante Europa bietet ein wahres Geschmackstraining, inspiriert von dem Wunsch, Grenzen zu überwinden und die Vereinigung verschiedener Kulturen zu feiern.

Die ukrainische Köchin Kseniia Amber hat Anfang des Jahres ihre Heimat Odessa verlassen. Ihr Mann und ihre Familie blieben dort. Sie sagte über ihre Motivation: "Ich denke, mit dem Geld, das wir verdienen, können wir einigen Kriegsflüchtlingen helfen, und das ist mit Sicherheit ein guter Deal für alle. Mehr kann ich nicht tun."

Die vom Ristorante Europa gesammelten Gelder werden an die World Central Kitchen gespendet, ein Projekt des prominenten hispanoamerikanischen Kochs und TV-Moderators José Andrés, das sich der Bereitstellung von Lebensmitteln als Reaktion auf humanitäre und klimatische Krisen verschrieben hat.

World Central Kitchen ist in mehreren ukrainischen Städten und etlichen Dörfern aktiv. Seit Kriegsbeginn hat die NGO nach eigenen Angaben bereits 20 Millionen Mahlzeiten in der Ukraine ausgegeben.

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