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Borrell zu Druck von China: "Wir tun dasselbe"

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Copyright Virginia Mayo/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved
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Von Laura Ruiz Trullols
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In einem Interview mit Euronews nimmt EU-Außenbeauftragter Josep Borrell zu Vorwürfen Stellung, vor Peking auf die Knie zu gehen. Versuche, Druck auszuüben, seien im diplomatischen Geschäft normal. Wichitg sei, wie man damit umgehe.

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Die EU hat zugegeben, dass ihre Diplomaten auf Bitten der staatlich kontrollierten Zeitung China Daily einen Leitartikel im Ton entschärft haben.

Dieser Artikel sei anlässlich des 45. Jahrestags der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der EU und China geschrieben und genehmigt worden.

Es sei zu bedauern, dass dieser gemeinsame Kommentar von China Daily nicht veröffentlicht worden sei, so eine Kommissionssprecherin.

Erst vor wenigen Wochen hatte EU-Außenbeauftragter Josep Borrell chinesischen Druck im Zusammenhang mit der Änderung eines EU-Bericht über Desinformation eingeräumt.

In einem Interview mit Euronews erklärte Borrell nun, ein solcher Druck sei in diplomatischen Beziehungen normal.

Allerdings gab er zu, dass Brüssel diesen speziellen Fall besser hätte erklären können.

Borrell: Man habe das Notwendige getan, aber das sei nicht genug gewesen.

In diplomatischen Kanälen sei Druck normal. Wenn jemand mit uns nicht zufrieden sei, dann werde uns das mitgeteilt. Brüssel tue dasselbe. Wichtig sei, wie man auf solchen Druck reagiere.

Dennoch bleibe China ein wichtiger Partner für die EU.

Er bezeichne China heute nicht als einen reinen Rivalen, wie es ein Strategiebericht der EU im vorigen Jahr getan habe.

China sei viel mehr. Es sei Rivale, aber auch wichtiger politischer Partner, Wettbewerber und Handelspartner, so Borrell.

Man könne China nicht einseitig betrachten, das beiderseitige Verhältnis sei komplex.

Journalist • Stefan Grobe

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