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Streit um die fleischlose Wurst

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Von Stefan Grobe
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In Brüssel ist ein Streit darüber entbrannt, ob Vegan-Burger sich so nennen dürfen. Im Europäoischen Parlament steht eine Abstimmung an, ob Wörter wie "Steak", "Wurst" und "Burger" nur Fleischprodukte bezeichnen dürfen. Das will zumindest die Bauernlobby.

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Wann ist ein Burger ein Burger?

Darf eine Wurst jemals ohne Fleisch sein?

Und wie ist es mit einem Räucherlachs auf Vegan-Art?

Ist das überhaupt irgendetwas?

In Brüssel ist ein Streit darüber entbrannt, ob Vegan-Burger sich so nennen dürfen.

Im Europäischen Parlament steht eine Abstimmung an, ob Wörter wie "Steak", "Wurst" und "Burger" nur Fleischprodukte bezeichnen dürfen.

Das will zumindest die Bauernlobby.

Es gebe einen erheblichen Unterschied beim Nahrungswert zwischen Fleisch und einem synthetischen Ersatzprodukt, so der Generalsekretär des Bauernverbandes COPA, Pekka Pesonen.

Fleisch sei natürlich, das andere Produkt eben nicht.

Doch Vegane Alternativen werden immer beliebter.

Auf Pflanzen basierende Produkte, die das Aussehen und den Geschmack von Fleisch nachahmen.

Die Namen "Burger" oder "Wurst" seien lediglich beschreibende Bezeichnungen, sagt Jasmijn De Boo von ProVeg International.

Die Vorschläge stellten einen Versuch dar, Konfusion zu vermeiden, doch die Verbraucher spürten keine Konfusion.

Sie wüßten ziemlich genau, dass eine vegane Wurst kein Fleisch enthalte.

Doch zugleich wollten sie das Aussehen und das Gewebe einer Wurst sowie ihren Geschmack.

Diese Namen seien seit ewigen Zeiten bekannt, stünden in Wörterbüchern, die Menschen benutzten sie, warum solle das System also geändert werden?

In der EU haben die Mitgliedsstaaten die Macht, Lebensmittelbezeichnungsgesetze zu verabschieden, um die Verbraucher nicht zu irritieren.

Frankreich ist hier Spitzenreiter.

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Ob sie also eine fleischlose Wurst essen oder eine mit Schwein oder Rind - Hauptsache Substanz.

Das Gleiche erhofft man sich auch von der Gesetzgebung.

Weitere Quellen • Darren McCaffrey

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