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300 Mio. Dosen: EU bestellt COVID-19 Impfstoff von Pfizer und BioNTech

300 Mio. Dosen: EU bestellt COVID-19 Impfstoff von Pfizer und BioNTech
Copyright FRANCOIS LENOIR / POOL/EPA
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Von Efi Koutsokosta
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EU-Gesundheitskommissarin hofft auf ersten Einsatz autorisierter Impfstoffe ab Ende des Jahres.

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Die Europäsche Union wird am Mittwoch einen Vertrag über die Lieferung von 300 Millionen Dosen des COVID-19 Impfstoffs unterzeichnen, der gerade von den Pharmaunternehmen Pfizer und BioNTech entwickelt wird. Das bestätigte EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen am Dienstag.

Die EU hat bereits ähnliche Verträge mit den Pharmaunternehmen AstraZeneca, Sanofi und Johnson&Johnson über deren Covid-Impfstoffe unterschrieben.

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides erklärte gegenüber Euronews:

"Wir hoffen, ein Portfolio von bis zu sechs unterschiedlichen Impfstoffkandidaten zusammenstellen zu können. Denn natürlich wird die Anzahl der verfügbaren Impfstoffdosen davon abhängen, wie viele erfolgreiche Kandidaten es geben wird. Wenn alles gut geht, und wir mehr als nur einen sicheren und effektiven Impfstoff haben - das hängt natürlich alles von der Autorisierung der Europäischen Arzneimittel-Agentur ab - erwarten wir, dass Impfungen ab Ende dieses Jahres oder zu Beginn des nächsten beginnen können."

Es gibt aber auch EU-Mitgliedsstaaten, wie Ungarn, die sich auf eigene Faust um Impfstoffe aus Russland oder China bemühen, die unter unterschiedlichen Normen entwickelt werden. Aber die Gesundheitskommissarin hält das jedoch nicht für einen Tiefschlag gegen eine europäische Strategie:

"Unter gewissen Bedingungen, außergewöhnlichen Bedingungen, können Mitgliedsstaaten dies auch ohne eine Autorisierung der Arzneimittelagentur verfolgen. Allerdings sind sie dann auch für alle etwaigen Folgen dessen allein verantwortlich. Was die EU angeht, so bleibt das, was die Agentur für effektiv und sicher erklärt hat, die Vorraussetzung für eine Autorisation.

Journalist • Andreas Rogal

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