Psychische Hilfe für ukrainische Flüchtlinge in Europa

Eine Ukrainerin mit ihrem Kind nach ihrer Flucht nach Rumänien
Eine Ukrainerin mit ihrem Kind nach ihrer Flucht nach Rumänien Copyright DANIEL MIHAILESCU/AFP or licensors
Von Méabh Mc Mahon
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Da Millionen von Ukrainern eine sichere Zuflucht in Europa suchen, ist ihre kurz- und langfristige psychische Gesundheit ein Problem. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist es eine zusätzliche Krise zu Covid und der psychischen Gesundheit in Europa.

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Da Millionen von Ukrainern eine sichere Zuflucht in Europa suchen, ist ihre kurz- und langfristige psychische Gesundheit ein Problem. Laut der Weltgesundheitsorganisation ist es eine zusätzliche Krise zu Covid und der psychischen Gesundheit in Europa.

Dr. Natasha Azzopardi-Muscat, Direktor der Abteilung Gesundheitspolitik bei der Weltgesundheitsorganisation für Europa: "Dies ist wirklich eine Krise, die auf eine andere Krise folgt. Was die Menschen jetzt in der Ukraine durchmachen, ist natürlich etwas ganz anderes. Einige von ihnen haben Grausamkeiten miterlebt. Einige von ihnen haben Todesfälle im Umfeld der Familie und ihrer Angehörigen erlebt. Die Reise selbst, die Trennung von der häuslichen Umgebung, männliche Familienmitglieder zurücklassen, nicht wissen, wann sie wieder zusammenkommen, sich selbst finden, dann in einem Flüchtlingslager. All das ist ein großer Tribut an die psychische Gesundheit der Menschen."

Die Europäische Kommission stellte neun Millionen Euro bereit, um die psychische Gesundheit der Flüchtlinge zu verbessern, von denen viele an einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden.

Wie kann sichergestellt werden, dass dieses Geld effektiv verwendet wird?

Azzopardi-Muscat: "Viele Länder haben bereits Systeme eingerichtet, damit die ukrainischen Flüchtlinge auf die gleiche Weise Zugang zu Gesundheitsdiensten, einschließlich psychiatrischen Diensten, erhalten. Die psychiatrischen Dienste standen bereits vor der Pandemie unter enormem Druck, sodass wir in Europa einen ungedeckten Bedarf hatten. 

Schon vor und während der Pandemie ist der Bedarf überall gestiegen. Der Silberstreif am Horizont ist, dass das Bewusstsein für die Notwendigkeit, in die Prävention, Förderung und Dienste der psychischen Gesundheit zu investieren, in einer Weise gewachsen ist, die zuvor beispiellos war.

Währenddessen forderten in Brüssel Abgeordnete des Europàischen Parlaments mehr Unterstützung für die Fürsorge von Frauen und Mädchen, die vor dem Krieg in der Ukraine in die EU geflohen sind.

Journalist • Stefan Grobe

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