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EU-Kommission ruft zum Energiesparen angesichts der Preiskrise auf

Auch im Winter per Fahrrad ins Büro? Energieverbrauch sparen heißt Abhängigkeiten mindern, sagt die EU-Kommission.
Auch im Winter per Fahrrad ins Büro? Energieverbrauch sparen heißt Abhängigkeiten mindern, sagt die EU-Kommission. Copyright AP Photo/Francois Mori
Copyright AP Photo/Francois Mori
Von Alice Tidey
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Verhaltensmuster ändern und auf die kleinen Dinge achten, kann enorme Wirkung zeigen, meint die Kommission

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Die EU sucht nach Wegen wie der Energieverbrauch und die Energiepreise gesenkt werden könnten.

Auch wegen des Krieges in der Ukraine sind die Preise in die Höhe geschossen.

Auch die Bürgerinnen und Bürger werden ihren Beitrag leisten können, so die Kommission:

Tim McPhie, Kommissionssprecher für Emergiepolitik erklärte auf einer der täglichen Pressekonferenzen in Brüssel diese Woche:

“Jeder weiß aus dem täglichen Leben, was getan werden kann, also etwa darauf zu achten, das Licht auszuschalten, oder beim Kochen Deckel auf die Töpfe zu legen, all diese kleinen Dinge, aber wenn 440 Millionen Europäer das gemeinsam tun, hat das einen bedeutenden Effekt.”

Aber die Kommission will auch, dass sich Verhaltensmuster ändern: Zum Beispiel soll man zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, oder per Fahrrad gelangen, oder das Pendeln ganz einstellen und von zu Hause arbeiten, soweit möglich.

Die Sache ist auch deswegen dringlich, weil Russland seine Gaslieferungen an 12 Mitgliedstaaten bereits ganz oder teilweise eingestellt hat.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte auf der abschließenden Pressekonferenz des EU-Gipfels vergangene Woche ein Beispiel für die potentiell massive Wirkung gemeinsamen Handelns:   

“Wenn wir alle in der Europäischen Union unsere Zimmer um zwei Grad weniger erwärmen oder herunterkühlen, hätten wir die gesamten Gaslieferungen per Nord Stream 1 eingespart.”

60 Milliarden Kubikmeter russisches Gas wurde durch diese Pipeline 2021 geliefert. Das ist über ein Drittel der gesamten russischen Gaslieferungen an die EU.

Journalist • Andreas Rogal

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