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Streit oder eitel Sonnenschein zwischen Athen und Ankara? Mitsotakis trifft Erdogan

Erdogan trifft Mitsotakis (ARCHIV)
Erdogan trifft Mitsotakis (ARCHIV) Copyright Michael Varaklas/Copyright 2023 The AP. All rights reserved
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Von Foteini DoulgkeriEuronews
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Bei einigen Themen haben Griechenland und die Türkei sich zuletzt angenähert, doch es bleiben Meinungsverschiedenheiten zwischen Athen und Ankara.

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Die Reise des griechischen Regierungschefs in die Türkei ist das erste Treffen von Kyriakos Mitsotakis mit Präsident Recep Tayyip Erdogan seit fünf Monaten. Die beiden sind offenbar bestrebt, nach diversen Meinungsverschiedenheiten die Zusammenarbeit ihrer Länder zu verstärken.

Rückgang der Einwanderung aus der Türkei nach Griechenland

Der Abgeordnete der Partei des griechischen Ministerpräsidenten verweist auf bereits erzielte Fortschritte. Angelos Syrigos sagt im Gespräch mit Euronews in Athen: ''Es scheint eine enge Zusammenarbeit zwischen den Küstenwachen der beiden Länder zu geben, denn seit Januar ist ein drastischer Rückgang der illegalen Einwanderer aus der Türkei zu verzeichnen. Dies zeigt, dass es Kommunikationskanäle gibt und dass sie funktionieren."

Kirche in Moschee umgewandelt

Kritisch sieht Athen die Umwandlung einer byzantinischen Kirche in eine Moschee, die vor wenigen Tagen in Istanbul vorgenommen wurde. Sie gilt als eine Art Sixtinische Kapelle. Dazu erklärt Angelos Syrigos: "Die Entscheidung, das Museum der Kirche in eine Moschee umzuwandeln, wurde 2020 getroffen. Es gab keinen Grund, dies eine Woche vor dem Besuch des Ministerpräsidenten in Ankara zu tun, man hätte es auch ein oder zwei Monate danach oder davor tun können, aber es eine Woche davor und vor allem einen Tag nach dem orthodoxen Osterfest zu tun, hat seine eigene Bedeutung."

Euronews-Korrespondentin Fay Doulgkeri erläutert: ''Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis wird wohl über die positiven Schritte sprechen, die in den vergangenen Monaten unternommen wurden, und betonen, dass diese Schritte der beste Beweis dafür sind, dass eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern möglich ist, auch wenn es noch erhebliche Meinungsverschiedenheiten gibt.''

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